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Zum Fahren mit E-Bike braucht es Übung

E-Bike und Fahrer

Reichweiten-Vorteile: Riese & Müller verdoppelt die Akku-Kapazitäten seiner Elektro-Bikes. Fotos: © Riese& Müller/TRDzweirad (tageszeitungsredaktionsdienst.com) Titelbild IKEA/ITRD

 

(TRD/MID) Fahrradfahren lernen die meisten Leute schon in Kindertagen. Ein bisschen Übung braucht es ja schon. Das gilt auch fürs Fahren mit dem E-Bike. Und da gelten noch ein paar andere Regeln. E-Räder sind nicht nur schneller, aufgrund des Gewichts von Motor und Akku sind sie rund zehn Kilogramm schwerer als klassische Fahrräder. Daher müssen sich E-Radler zunächst an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen.

„Die Motorunterstützung kann im ersten Moment ungewohnt sein“, sagt Daniel Meyer, Gründer und Entwickler des Schweizer Elektrofahrzeug-Herstellers EGO Movement. Für Anfänger würden sich besonders Pedelecs eignen, die maximal 25 km/h schnell werden. „Hier gilt: Nur wer auch in die Pedale tritt, erhält Unterstützung durch den Motor.“

Aufgrund der höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und des Mehrgewichts von Motor und Antrieb sind Elektroräder mit starken Bremsen ausgestattet. An diese Bremskraft sollten sich Elektroradfahrer gewöhnen und zunächst üben, wie sich mit Vorder- und Hinterradbremse anhalten lässt, rät der Fachmann.

Mit dem E-Bike kommt man zwar mit Leichtigkeit schnell voran, doch bei geringer Geschwindigkeit wird es wiederum schwierig. Wenn keine Radwege vorhanden sind, müssen sich ja auch Elektroradler im Straßenverkehr einordnen. Zu Stoßzeiten kann der Verkehrsfluss sehr schleppend sein. Daher sollte auch langsames Fahren mit dem E-Rad vorher trainiert werden.