Zeitgeschichte und Historik

Zeitreise: Straßenbau – das Stiefkind der Bundesrepublik Deutschland

(TRD/MID) – Am 5.1.1959 berichtete der Motor-Informations-Dienst (mid) im 9. Jahrgang über die Situation des Straßenverkehrnetzes in der Bundesrepublik.

Um knapp ein Viertel wird sich der westdeutsche Straßenraum nach der gegenwärtigen Planung bis 1967 vergrößern. Im gleichen Zeitraum wird sich jedoch die voraussichtliche Fahrleistung (Zahl der Fahrzeuge mal durchschnittliche Jahresfahrstrecke pro Fahrzeug) auf mehr als das Vierfache erhöhen.

Für diese möglicherweise entstehende Situation wäre nur der Ausdruck „Verkehrschaos“ angebracht, heißt es in einer interessanten Untersuchung der Shell-Erdölnachrichten. Die sich daraus ergebenden Folgen auf volkswirtschaftlichem Gebiet dürfen nicht unterschätzt werden.

Straßenbau 1

– Dauer-Baustelle: Viele Straßen in Deutschland sind in keinem guten Zustand.
© Stux / pixabay.com/TRD Zeitgeschichte und Historik

Neues von gestern

Die USA sollten ein warnendes Beispiel für die Abhängigkeit der Gesamtindustrie und nicht zuletzt der staatlichen Einnahmequellen vom Automobilgeschäft sein. Dort habe die Motorisierung einen Sättigungsgrad erreicht, so dass der Amerikaner nur durch technische Neuheiten und attraktive Änderungen zum Kauf angereizt werden könne.

Die Bundesrepublik habe zwar diesen Grad der Vollmotorisierung noch lange nicht erreicht; aber dafür könne unzulängliche Straßenplanung eine Sättigungsgrenze setzen, so dass möglicherweise in absehbarer Zeit kein Bewegungsraum mehr für den Kraftverkehr zur Verfügung stehe.

Dabei hätten wir günstige Voraussetzungen für ein starkes Wachstum der Motorisierung. Sämtliche anderen westeuropäischen Länder verfügten über ein wesentlich umfangreicheres Straßennetz. Die Aufwendungen des Bundes hierfür seien bisher weit hinter den aus der Motorisierung gezogenen Mitteln zurückgeblieben.

Bei der Anspannung der Bundes- und Länderfinanzen sollte man andere als gerade den wirtschaftswirksamsten Ausgabenposten des Straßenbaus kürzen. Sicher sei der Straßenbau teuer, aber noch teurer sei seine Unterlassung.

 

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