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Zeitreise: Alfa Romeo Modell Montreal

Am 10.Juni 1971 berichtete der Motor-Informations-Dienst (mid) im 20. Jahrgang über die Neuvorstellung des Alfa Romeo Montreal.

Alfa Montreal 8

Holzlenkrad und andere Finessen bringen Stil ins Cockpit.
© FCA/ TRD mobil

„Montreal“ – neues Flaggschiff von Alfa

Mit einer Tagesproduktion von fünf Fahrzeugen läuft das neue Flaggschiff von Alfa Romeo, der „Montreal“, vom Band. Die Karosserie des sportlichen und dennoch bequemen Coupés wird von Bertone geliefert.

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Sportcoupé der frühen 70er Jahre: Der Alfa Romeo „Montreal“.
© FCA / TRD mobil

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Sportlich elegant: die markante Coupé-Form.
© FCA/ TRD mobil

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Italienische Coupé-Legende in Grün: der Montreal.
© FCA/ TRD mobil

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Bella figura: Das Auto und seine Fahrerein.
© FCA/ TRD mobil

Kultivierte Rennmaschine

Der 8-Zylindermotor des „Montreal“ schöpft seine Leistung von 200 DIN-PS bequem aus 2.595 ccm Hubraum. Die Maschine ist eng mit dem Rennmotor des Alfa 33 Coupés verwandt und verfügt über vier obenliegende Nockenwellen, hängende Ventile, Trockensumpfschmierung und eine Kurbelwelle aus einer Wolfram-Sinterlegierung. Die Höchstgeschwindigkeit des Coupés beträgt 220 km/Std., der stehende Kilometer wird in beachtlichen 28,2 Sekunden bewältigt.

Typisches Alfa-Fahrwerk

Die Federung des Alfa – „Montreal“ ist zwar sportlich straff gehalten, jedoch werden Fahrbahnstöße zusammen mit den sorgfältig ausgearbeiteten Schalensitzen gut absorbiert. Die Radaufhängung entspricht der bewährten der kleineren Alfa-Modelle.

Wie alle Alfas verfügt der „Montreal“ über eine exakt geführte Starrachse mit einem Differenzialgehäuse aus Leichtmetall. Die nicht gefederten Massen werden dadurch in Grenzen gehalten. Vier Scheibenbremsen mit radialen Belüftungskanälen versprechen eine gute Verzögerung. Das Fünfganggetriebe wird über einen kurzen Schalthebel, der auf der Mittelkonsole angebracht ist, bedient.

Spitzenfahrzeuge unter sich

Die Konkurrenz für den Alfa-„Montreal“ setzt sich aus so exklusiven Fahrzeugen wie Mercedes 350 SL, BMW 3.0 CS oder Citroen SM zusammen, eventuell auch noch Porsche 911 S. Trotz dieser starken Konkurrenz dürfte das Alfa-Flaggschiff unter den gut „betuchten“ Interessenten in der Bundesrepublik seine Liebhaber finden.

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