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Wissenschaftler warnen: Zu viel Facebook schadet – besonders Frauen sind durch Soziale Netzwerke gefährdet

Die Dosis macht’s: Das gilt für Medizin genauso wie für die Beschäftigung mit sozialen Netzwerken. Und manche übertreiben es mit dem Networking – insbesondere Frauen. Und mit einer Überdosis ist bekanntlich nicht zu spaßen. Foto:Aqua-Comfort

 

„Frauen suchen dort Neuigkeiten über Stars oder Shopping-Tipps. Sie nutzen Facebook und Instagram oder auch Twitter vor allem, um sich über das Leben der anderen auf dem Laufenden zu halten“, sagt Anne Wüstmann von der „Apotheken Umschau“. Das Problem: Wenn es bei anderen vermeintlich besser läuft als bei einem selbst, führt das nicht selten zu Frust.“Frauen vergleichen sich einfach gerne mit anderen. Und auf Facebook sieht man dann schöne Urlaubsbilder von Pärchen an Traumstränden oder auch Sportbilder, wie jemand im Fitnessstudio ackert. Und das macht Frauen tatsächlich unglücklich“, sagt Wüstmann. Männer lasse so etwas eher kalt, bei Frauen aber wirkt es sich negativ auf die Lebenszufriedenheit aus.

Und was kann man tun, um nicht in die Social-Media-Falle zu tappen? Zum Beispiel, sich selbst ein Zeitlimit setzen, rät die Expertin: „Das könnte bedeuten, dass man morgens nicht gleich, wenn man den Wecker ausschaltet, auf seinem Handy auch den Facebook-Newsfeed checkt. Oder dass man nicht gleich bei jedem Piepsen zum Handy greift.“ Manchmal könnte es ja auch mal ganz ohne Smartphone gehen – für viele eine Horrorvorstellung.