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Wenn Beine ein Eigenleben entwickeln

(TRD/mp) Fast jeder hat sich schon einmal dabei ertappt, nervös mit den Beinen gewippt zu haben. Wenn dieser Tick aber unkontrollierbar wird, spricht man vom „Restless Leg Syndrom“ (RLS). Was kann man dagegen tun? Zum Welt-RLS-Tag am 23. September machen Experten auf mögliche Therapien aufmerksam. Die neurologische Erkrankung ist mehr als nur eine Marotte leicht entnervter oder nervöser Menschen. Ruhig sitzen oder liegen ist für Betroffene oft ein Ding der Unmöglichkeit. Es muss also eine wirksame Therapie gefunden werden.Um das Restless Legs Syndrom in den Griff zu bekommen, gibt es verschiedene Therapieansätze. Am Anfang steht stets ein Beratungsgespräch mit dem Arzt, mit dem Ziel, eine individuelle Behandlungsmethode zu finden. Grundlegende Faustregeln besagen, dass viel Bewegung und Entspannungsübungen helfen, zudem ein Verzicht auf Koffein, Alkohol und Tabak. Als häufige Medikamente werden sogenannte „Dopaminergika“ verschrieben, die dabei helfen, die Symptome zu lindern. Als Alternative für Patienten, die auf diese Medikation nicht ansprechen, kann eine Behandlung mit einem „retardierten Opioid“ verschrieben werden. Dabei wird der Wirkstoff verzögert freigesetzt. Auch die Gabe von Eisen wird als Therapieansatz verfolgt. Weitere Informationen zum Thema bietet die Webseite: Beine finden ruhe
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Ruhelose Beine können Betroffenen schnell auf die Nerven gehen.
© Initiative Beine finden Ruhe /TRD blog
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