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Wellness: Urlaubsgefühle im Winter zurückholen

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr bietet sich dafür an, die Erinnerungen an den Sommerurlaub mit Wellness, gesunder Körperpflege und leckerem Essen aufzufrischen. Triste Winterstimmung hat dann keine Chance.
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Mit der richtigen Pflege kommt die Haut gut durch die kalte Jahreszeit. In Kombination mit ein wenig Wellness und gutem Essen kann die Hautpflege dem Wintertief begegnen. © Imlan /TRD Pressedienst

(TRD/MP) – Die Erinnerung an den Sommer und den letzen Urlaub verblasst vor allem an kalten grauen Wintertagen. Umso wichtiger ist es, sich „zwischen den Jahren“ ein wenig Urlaubsgefühl zurückzuholen. Dafür muss noch nicht einmal verreist werden, in den eigenen vier Wänden lassen sich Körperpflege und Stimmungsaufhellung ebenfalls betreiben.

Viel Licht ersetzt zwar nicht die Sonne, aber dem „Winterblues“ lässt sich dadurch trotzdem begegnen. Es darf also durchaus ein wenig Festbeleuchtung sein, um in einen Wohlfühltag zu starten. Das Frühstück sollte bewusst so gestaltet werden, dass es der ersten Mahlzeit im Urlaub ähnelt: Beim Bäcker können zum Beispiel Mini-Brötchen geholt werden, um eine kleine Auswahl zu haben. Ein knuspriger Pfannkuchen, ein Obstsalat oder zumindest ein Glas frisch gepresster Orangensaft verwöhnen ebenfalls den Gaumen – und die Früchte sind gut für das „Vitaminkonto“.

Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft hilft dem Körper anschließend bei der Verdauung und er dient zum Tanken von Tageslicht. Vor allem wenn draußen die Wintersonne scheint, kann die Bewegung sehr gut tun. Ist man anschließend durchgefroren, wärmt ein heißes Bad. Werden dem maximal 38 Grad Celsius heißen Wasser ein Liter Milch und drei Esslöffel Honig zugefügt, sorgt dies für streichelzarte Haut. Auch ein Meersalzbad ist gut für die Haut. Damit die Auszeit in der Badewanne schön entspannt, können ein paar Kerzen aufgestellt werden. Musik, die an den letzten Sommerurlaub erinnert, kann das Badevergnügen ebenso versüßen wie den Wellness-Tag ganz allgemein. Der Gesichtshaut tut es gut, wenn während des Bades eine pflegende Maske aufgetragen wird. Durch die Wärme im Bad weiten sich die Poren und die Wirkstoffe werden besonders gut aufgenommen.

Ist kein Vollbad möglich, bietet eine warme Dusche ebenfalls Entspannungs- und Hautpflegemöglichkeiten. Lässt man das warme Wasser für einige Minuten auf den Nacken prasseln und atmet dabei bewusst tief ein und aus, kann dies sehr entspannend wirken. Aus fünf Esslöffel Meersalz und ein wenig Olivenöl lässt sich ein Duschpeeling für normale Haut herstellen, mit dem die Haut von abgestorbenen Hornschüppchen befreit werden kann. Wird dieses Peeling mit einem Massagehandschuh einmassiert, wirkt es noch gründlicher. Ist die Haut eher trocken, können Zucker und Sahne miteinander vermengt und unter der Dusche aufgetragen werden. Bei sehr empfindlicher Haut sollte auf Schleifpartikel wie Salz oder Zucker verzichtet werden. Besser geeignet sind dann gemahlene Nüsse, zum Beispiel Mandelkleie, die in Drogeriemärkten erhältlich ist.
Nach dem Bad oder der Dusche ist es Zeit für eine gründliche Hautpflege. Weil die Körperhülle im Winter weniger oder gar kein Fett produziert, sollte sie gründlich eingecremt werden. Viel Feuchtigkeit spenden zum Beispiel Lotionen und Cremes, die Harnstoff (Urea) enthalten. Medizinische Lotionen mit dem Wirkstoff Betulin aus der weißen Rinde der Birke beruhigen empfindliche Haut. In Apotheken sind entsprechende Emulsionen erhältlich, die frei von Konservierungsstoffen und anderen die Haut reizenden Substanzen sind. Beim Eincremen sollten die Füße nicht außer Acht gelassen werden. Hornhäute können nach dem Duschen oder Baden – oder nach einem Fußbad – besonders leicht gelöst werden. Gründliches Abtrocknen und anschließendes Eincremen sind gut für die Haut.

Ist der Körper auf diese Weise gepflegt, können kulinarische Genüsse wie am Urlaubsort den winterlichen Wellness-Tag ausklingen lassen. Ein leckeres Abendessen im Restaurant mit der bevorzugten Landesküche oder eine selbst gekochte Speise, die bewusst genossen wird, bildet dann den krönenden Abschluss des kleinen „Winterurlaubs“.

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