Warum wir redaktionell so arbeiten, wie wir arbeiten

Pressedienste sind Multiplikatoren im ständigen Wandel

In den letzten Jahren konnte man im Verlagswesen den Trend beobachten, dass in einem ständig rationalisierten Mediensystem, Themen zum gegenseitigen Nutzen von Lesern und Verlagen oft einfach ausgeschlossen wurden. Beziehungsweise unter den Tisch fielen, weil sie zum Redaktionsschluß nicht rechtzeitig vorlagen, bearbeitet, aufbereitet oder angepasst werden konnten.

Die Auswirkungen des Medienwandels

Wegen einer immer knapperen Personaldecke sowie aus Kostengründen können Verlage hochwertige Leserservice-Themen mit hohem Verbrauchernutzen heutzutage oft  nicht mehr inhouse   produzieren und nutzen daher externe Dienstleister und freie Mitarbeiter.

Eine Vielzahl von Veröffentlichungen, die in lokalen Massenmedien und anderen Formaten früher gegen Zeilenhonorar eingesetzt, veröffentlicht und verbreitet wurden, sind heute leider oft nur noch „Ratgeber-Konserven“ aus bezahlten Materndiensten, die jedes Jahr nach dem bewährten Prinzip funktionieren, wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch.

Auch hört man von jüngeren Mitarbeitern in einigen Verlagen, dass sie die Leserschaft von externen Zulieferern und fremden Quellen schützen müssen. Anstatt aktuellem Leserservice gibt es dann redaktionelle Katzenbeiträge, Mondschein-Impressionen und lokalen Provinzialismus. Die machen sich dann dort redaktionell breit und sind kostengünstig und kein Anzeigenkunde geht verloren. Hier findet man in einigen Redaktionen als Ansprechpartner Content-Manager und Praktikanten als verantwortliche Gatekeeper.

Obwohl die Medien in der Meinungsbildung und bei der Vorbereitung von Kaufentscheidungen schon immer aktiv und passiv eine entscheidende Rolle spielen, tun sie oft so, als wären sie Volkesstimme.  Dabei nehmen sie oftmals nur aktuelle Strömungen auf, um ihre Auflagen, Klickzahlen oder das Anzeigenvolumen zu steigern und lassen keine anderen Interpretationen zu. Es droht sogar Zensur, wenn beispielsweise ideologisierte Kader und Aktivisten als Medienschaffende in redaktioneller Verantwortungslosigkeit alles als PR klassifizieren, was nicht in ihr Weltbild passt.

 

Digital Marketing

 Immer mehr Unternehmen setzen daher auf Marketing im Netz. © geralt / pixabay.com / CC0 / TRD Presseportal

Medienwandel:

Dazu ein aktuelles kreatives Beispiel aus der Alpenrepublik

Bei einigen Medien kann man aufgrund einer neuen Richtlinie (siehe nachfolgender Beitrag aus Österreich) gegen Bezahlung alles veröffentlichen.  Jeder, egal ob Redakteur, PR-Profi Weltretter, Katastrophen-Prophet bzw. Lobbyist kann online per Mausklick sein Veröffentlichungs-Guthaben aufladen und alles veröffentlichen was er möchte, wenn nur der Rubel rollt.

Made in Austria

Aufgrund einer neuen Richtlinie bezüglich unserer AGB, sind Ihre Beiträge (Pressedienst-Beiträge nach drei Jahren) als werblich einzustufen. Dadurch, dass Sie als Presseunternehmen auftreten und in diesem Bezug Ihre Beiträge auf meinbezirk.at veröffentlichen, kommt in Ihrem Fall nur der kommerzielle Regionaut in Frage. Wenn Sie weiterhin Beiträge veröffentlichen wollen, dann kann dies leider nur unter dieser Prämisse geschehen. Diese Antwort erhalte ich ab und zu speziell von Content-Managern, die offensichtlich ein neues Geschäftsfeld entdeckt haben und dabei in Eigenregie redaktionelle Aufgaben übernehmen. Die Chefredaktion schweigt auf Nachfrage oder hat keine Meinung dazu. Ein Armutszeugnis für die Pressefreiheit.

Hintergründe: Informationsdienste, PR-Botschaften und Pressetexte

Pressedienste liefern den Medien nicht nur hochwertig ausgewertete Nachrichten, Meldungen, Berichte, Glossen und Kommentare zusammengefasst nach Branchen. Sie bieten den Redakteuren auch Anregungen und Zusatzinformationen zur Auswertung.

Zusätzlich sorgen Dienste nach einem zeitlich festgelegten Fahrplan für ständige Arbeitserleichterung sowie für die Verbesserung organisatorischer Rahmenbedingungen. Schließlich kennt der Herausgeber sein Medien-Produkt genau und ist presserechtlich dafür verantwortlich.

Das Recht zur Veröffentlichung von Pressedienst-News kann Fachzeitschrift,  Tageszeitung, Zeitung,  Portal oder Onlinemedium im monatlichen Abonnement bzw. nach individueller Absprache erwerben. Schwierigkeiten bezüglich des Urheberrechtes bei Texten und Fotos lassen sich in der Zusammenarbeit mit Diensten durch Quellenangaben vermeiden.

Für die Industrie und ihre Helfer können die bearbeiteten Inhalte von Pressediensten im Rahmen der Imagebildung beim Consumer Marketing von großer Bedeutung sein.

Neutrale Beiträge aus unabhängigen Pressediensten, die in Print- und Onlinemedien regelmäßig publiziert werden, besitzen nach aktuellen Studien eine hohe Glaubwürdigkeit. Sie können ausgewertet und nachbearbeitet werden und müssen weder als Originaltext abgedruckt noch als Anzeige gekennzeichnet werden.

Nachweislich gibt es eine Reihe von Diensten und Medien, die auch im Digitalzeitalter mit dem Thema „PR“ streng nach dem Pressekodex im Sinne der Verbraucher umgehen. Der Redaktionsfilter hilft ihnen, Schleichwerbung zu verhindern. Ein bewährtes Verfahren. Davon profitieren Industrie und Wirtschaft, Verbände und Medien, Politik und Verbraucherschutz quasi die gesamte Öffentlichkeit, wegen der Transparenz. Unabhängigen Redakteuren stehen daher in der Regel sowieso verschiedene Quellen zur Auswahl.

Nicht nur bei Sonderveröffentlichungen, sondern ständig werden zuverlässige Themenzulieferer mit interessantem Angebot benötigt. Formatgerechtes Material aus einem Pressedienst oder den digitalen Archiven von Agenturen sind standarisiert und müssen nicht weiter bearbeitet werden. Sie können sofort für die Berichterstattung verwendet werden.

Der TRD Pressedienst Blog News Podcast Portal als Vertreter dieses Genres passt sich an die redaktionellen Regeln, Vorgaben und Bedürfnisse seiner Medienpartner im Detail an, hat dabei den Leser fest im Blick und entwickelt das Konzept ständig weiter. Über eine Podcast Funktion, kann man sich die Beiträge nun auch vorlesen lassen.

Im Wettbewerb liefern Pressedienste laufend aktuelle marktgerechte Themen, entwickeln neue Möglichkeiten und Formate bleiben dabei redaktionell unabhängig. TRD-Beiträge verfügen über Multiplikatorwirkung. und sind bei Google und anderen Suchmaschinen gut zu finden. Sie werden oft zeitlich verzögert in mehreren Online- und Print-Titeln nach Kategorien unterteilt als Neuheit, Nachricht, Test und Tipp oder unter der Rubrik Lebenshilfe und Ratgeber mit verschiedenen Kürzeln gekennzeichnet und publiziert.

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