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Viele digitale Medienangebote kommen von altbekannten Verlagen

(TRD/CID)  – Zahlreiche Informationsangebote im Web sind von Anbietern, die ursprünglich mit Print-Produkten am Markt vertreten waren. Und diese sind für Nutzer besonders relevant, wie der neue Vielfaltsbericht der Medienanstalten zeigt.

Digitalverlage

Altbekannte Akteure aus der Medien-Branche und neue Medien dienen vielen Deutschen als Informationsquelle.
© Pixabay.de / Gerd Altmann

An einem durchschnittlichen Tag nutzen demnach 16,7 Prozent der Deutschen die Website, App oder das E-Paper einer Tageszeitung. Wichtige Akteure bei der Meinungsbildung sind zudem sogenannte Intermediäre wie Google, Facebook, YouTube oder Amazon. Durch deren Versprechen, Informationen durch Algorithmen effektiv auffindbar zu machen, nehmen sie eine Schlüsselposition ein.

Diese Erkenntnisse sollten „auch in eine notwendige Weiterentwicklung des Konzentrationsrechts einfließen“, fordert der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Siegfried Schneider: „Das Festhalten am bestehenden, fernsehzentrierten Medienkonzentrationsrecht ist in unserer digitalen und globalen Medienwelt nicht mehr zeitgemäß. Zur Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht sollten lineare und nicht lineare Angebote mit Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung den gleichen Regelungen unterliegen. Konvergente Medien brauchen ein konvergentes Konzentrationsrecht.“

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