Übergewichtige Manager sollten das Konzept der Energiedichte in Nahrungsmitteln verstehen

(TRD/MP) Sie stehen oft unter Zeitdruck. Da bleibt nicht mehr viel Muße für eine gesunde Ernährung. Die Folge ist Übergewicht. Doch es gibt Hilfe.

 

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Mit der richtigen Ernährung purzeln die Pfunde.
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48 Prozent der deutschen Führungskräfte bringen Übergewicht auf die Waage. „Stress, häufige Reisen, Dauererreichbarkeit, viele Meetings, Überstunden, Wochenenden im Arbeitsmodus – viele Manager haben zu viel zu tun, um sich wirklich um eine schlanke Figur zu kümmern“, sagt Prof. Dr. Curt Diehm, ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik. Der erfahrene Mediziner gibt alltagstaugliche Tipps, um trotz Dauerbelastung das Gewicht zu regulieren.

Zunächst gelte es, spezifische Diäten zu meiden. Diese würden sich in fast allen Fällen zum Bumerang entwickeln, seien zumeist wenig förderlich für die Gesundheit und am Ende spanne der Gürtel nur noch mehr. „Ob Eiweißdiät, Low-Carb-Diät oder Metabolic Balance – die Konzepte kommen lifestylig verpackt daher, sind jedoch insbesondere für Menschen, die unter Druck arbeiten und Leistung erbringen müssen, kaum geeignet“, warnt der Ernährungsfachmann.

Zudem sollten Manager das Konzept der Energiedichte von Nahrungsmitteln verstehen. Energiedichte ist die Anzahl an Kalorien pro Gramm eines Nahrungsmittels. Ein Croissant beispielsweise besitzt eine Energiedichte von 4,3, frisches Obst von 0,5, Gemüse von 0,3. Die Kunst des Abnehmens besteht also darin, die richtigen Lebensmittel in angemessener Menge zu essen. Um nicht zu hungern, ist es wichtig, Lebensmittel mit wenig Energiedichte in größerem Umfang zu konsumieren. Der Magen meldet dann „satt“.

Auch der Blick gen Süden kann sich lohnen: Die mediterrane Küche mit viel Ost, Gemüse, Zerealien, Fisch und Olivenöl hat sich nicht nur als besonders gesund, sondern auch als Gewicht reduzierend erwiesen. Auch das Trinken von Wasser soll beim Abnehmen helfen. Diehm: „Sie sparen so nicht nur die Kalorien für Alkohol und andere Getränke. Der Körper verbrennt sogar Energie, um Wasser, das selbst keine Kalorien hat, auf die Betriebstemperatur von knapp 37 Grad zu bringen.“