Medizin und Ernährung

Tipps rund um die Gesundheit

Singen ist  gesund

(TRD/MP) Nicht jeder ist ein Caruso oder Freddie Mercury. Doch im Grunde genommen kann jeder singen. Experten raten sogar dazu. Singen ist nämlich gesund und macht glücklich. Und das ist auch durch Studien belegt.

Dabei spielen auch die Hormone eine Rolle: Während des Singens sind wir so entspannt, dass die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Körper deutlich reduziert ist. Gleichzeitig wird das „Glückshormon“ Oxytocin verstärkt ausgeschüttet, das uns glücklich und zufrieden macht. Auch aus gesundheitlicher Sicht ist es deswegen ratsam, bei jeder Gelegenheit zu singen – egal, ob unter der Dusche, beim Hausputz, während des Kochens oder im Chor.

singen

Haste Töne: Singen macht nicht nur Spaß, sondern ist obendrein auch noch gesund. © G. Pohl Boskamp GmbH & Co. KG/ TRD Medical Press

Die positiven Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden sind vermutlich beim Singen im Chor am größten. Der Grund: Das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl. Zusammen zu singen verbindet die Menschen. In einer Umfrage gaben Mitglieder eines Chors an, sozial (87 Prozent) sowie emotional (75 Prozent) vom gemeinsamen Singen zu profitieren.

Doch viele Menschen haben Hemmungen, in der Öffentlichkeit oder in Gesellschaft ein Liedchen zu trällern. Grundsätzlich gilt: Jeder kann singen! Dabei kommt es nicht darauf an, Noten lesen zu können und jeden Ton zu treffen. Im Vordergrund sollten die vielen positiven Effekte stehen, die das Singen auf uns hat.

Und was sagen Mediziner: Beim Singen werden ganz automatisch die Atmung und die Haltung trainiert, denn die drei Komponenten sind eng miteinander verknüpft. Beim Singen atmen wir automatisch viel tiefer ein als beim Sprechen, sodass die Lunge optimal belüftet wird – eine wichtige Voraussetzung für die Stimmbildung. Zudem wird dadurch der Körper mit Sauerstoff versorgt und wir fühlen uns wach und energiegeladen. Also liebe Hobby-Sänger: Nur keine Hemmungen.

In der Regel hilft Mönchspfeffer

(TRD/MP) Mönche und Frauen sind noch immer ein Tabu-Thema. Doch wenn die Ordensträger mit einem Medikament, das zumindest ihren Namen trägt, aufwarten können, sieht die Sache schon anders aus. Die Rede ist von Mönchspfeffer. Dieses pflanzliche Mittel kann bei leichten Menstruationsleiden Abhilfe schaffen. So könne Mönchspfeffer in den hormonellen Regulationsmechanismus eingreifen, erläutert der Mannheimer Frauenarzt Dr. Ansgar Römer laut dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Eine Wirkung auf die Hypophyse und den Hormonhaushalt sei durch Studien belegt, heißt es. Je nach Dosis verändern die Inhaltsstoffe der Pflanzen die Produktion von Prolaktin und Östrogen. Viele Frauen wollten keine chemische Keule gegen Regelbeschwerden einsetzen und kämen mit dem Wunsch nach einem natürlichen Mittel, sagt Apothekerin Iris Hundertmark aus Weilheim.

Besonders wichtig sei es dann, der Ursache für die Beschwerden auf die Spur zu kommen. „Wir gehen beim Beratungsgespräch sensibel und empathisch vor, denn es ist ein sehr intimes Thema“, so Iris Hundertmark.

Phytopharmaka brauchen allerdings einige Zeit, bis sich Effekte zeigen. Auch die Dosis hat Auswirkungen. „Je nach Intensität und Dauer der Beschwerden kann eine Besserung erst nach mehreren Zyklen zu spüren sein“, erklärt Mediziner Römer. Tritt langfristig keine positive Veränderung ein, muss die Ursache erneut abgeklärt werden.

Generell sollte man bei plötzlich auftauchenden oder starken Beschwerden immer einen Gynäkologen zurate ziehen. „Hinter starken Regelschmerzen können sich auch Erkrankungen wie eine Endometriose verbergen“, sagt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. „Sie muss frühzeitig und angemessen behandelt werden, weil sie sonst zu Unfruchtbarkeit führen kann.“

HautkrebsMädchenamStrand

Ohne ausreichenden Schutz sollten sich auch Badenixen nicht allzu lange den Sonnenstrahlen aussetzen. © AdamKontor / pixabay.com/ TRD /Medical Press

Die Angst vor Hautkrebs

(TRD/MP) Für viele Menschen gibt es im Sommer nichts schöneres als ein ausgiebiges Sonnenbad. Klar: Die nächsten trüben und nasskalten Tage kommen bestimmt. Doch schützen sich die Deutschen ausreichend vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne? Wie gut ist die Bevölkerung über das Thema Sonnenschutz informiert? Und worauf achten die Deutschen beim Kauf von Sonnencreme? Diesen Fragen sind YouGov und das SINUS-Institut anlässlich des „Tag des Sonnenschutzes“ am 21. Juni in einer repräsentativen Studie nachgegangen.

Die Deutschen sind sich der heißen Gefahr von oben bewusst. So versucht sich eine deutliche Mehrheit (80 Prozent) vor zu hoher Sonneneinstrahlung zu schützen. Aus gutem Grund: Jeder vierte (27 Prozent) gibt an, im Sommer regelmäßig Sonnenbrand zu bekommen. Zwei von fünf Befragten (43 Prozent) haben Angst, an Hautkrebs zu erkranken. Von dieser Angst sind eher Frauen (48 Prozent) als Männer (37 Prozent) betroffen. Die deutliche Mehrheit der Deutschen (63 Prozent) fühlt sich ausreichend über das Hautkrebsrisiko durch zu hohe Sonneneinstrahlung informiert.

Zur Vorbeugung geht jedoch nur jeder dritte (31 Prozent) mindestens alle zwei Jahre zur Hautkrebskontrolle. Hautkrebs ist aber nicht das Einzige, was die Deutschen durch die hohe Sonneneinstrahlung fürchten. 30 Prozent haben Angst, durch die UV-Strahlung vorzeitig Falten zu bekommen.

Gut jeder sechste Deutsche (18 Prozent) schützt sich nicht vor Sonneneinstrahlung. Doch warum? Die meist genannten Gründe sind das Ausbleiben von Sonnenbrand (24 Prozent der Ungeschützten), seltene Aufenthalte in der Sonne (22 Prozent) und der Umstand, das Gefühl von Sonnencreme auf der Haut nicht zu mögen (20 Prozent). Weitere 19 Prozent in dieser Gruppe finden es zu aufwendig, sich einzucremen.

Sport hilft gegen Depressionen

Geld steht für Sicherheit und macht alleine nicht glücklich

Der Bentley Mulsanne by Mansory

Gesundheit und Ernährung: Ein warmer Rücken und moderne Ernährung erhalten die Arbeitskraft

Soziale Medien: Angstmaschinen und Brutstätten für autoritäre Bewegungen

Tipps rund um Medizin und Gesundheit

Medical Press Nachrichten kurz notiert

Medical Press: Vor der Einnahme immer über Nebenwirkungen informieren

Top-Technikerinnen zeigen Flagge am Frauentag

Sauna bringt das Blut in Wallung