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Studentenbuden sind in München am teuersten

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Angesichts extrem hoher Mietpreise für kleine Wohnungen sind viele Studenten oft auf Wohnheime angewiesen. © Uni Ulm  / TRD Pressedienst

(TRD/WID) Wieder mal ein erster Platz für München, wieder mal ein Negativ-Rekord: Im Schnitt müssen Studenten an der Isar für ihre Bude 19,70 Euro je Quadratmeter berappen. Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz zwei das ebenfalls oberbayerische Ingolstadt – die Uni und Audi lassen grüßen.

Der Run auf kleine Wohnungen startet pünktlich zum Semesterbeginn. Besonders gefragt sind laut immowelt.de kleine Ein-Zimmer-Behausungen. Beim Mietpreis-Check in 65 Uni-Städten zeigt sich: Am teuersten sind Wohnungen nach den beiden Spitzenreitern mit 14,10 Euro je Quadratmeter in Frankfurt am Main. Am günstigsten ist es in Cottbus und Magdeburg (je 6,20 Euro), Gelsenkirchen (6 Euro) und Chemnitz (5,20 Euro).

In Städten mit chronisch angespanntem Wohnungsmarkt konkurrieren finanzkräftige Studenten mittlerweile mit berufstätigen Singles und Wochenend-Heimfahrern um kleine Wohnungen. Das haben Investoren erkannt, sie bieten in immer mehr Uni-Städten Studentenapartment-Anlagen als komfortable Alternative an. Meist sind diese Luxus-Buden möbliert und zum Teil mit Fitnessraum, Waschsalon, Sonnenterrasse und Tiefgarage ausgestattet. In München liegt die Kaltmiete dafür bei bis zu 31,70 Euro je Quadratmeter.