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Standpunkt und Kommentar über die automobile Zukunft

Der Bundesrat gibt Grünes Licht für das „automatisierte Fahren“. Was davon zu halten ist und was die Autofahrer erwartet, beschreibt der Autor Wolfang Peters im Motor-Informations-Dienst (mid) in einem Kommentar – mit kleinen Anleihen aus dem Reich der Satire.
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  Der Autofahrer der Zukunft ist nur noch Passagier auf den eigenen vier Rädern. Noch aber gibt es auf dem Weg zum automatisierten Fahren einige Hindernisse aus dem Weg zum räumen.
© Daimler / TRD Pressedienst

(TRD/MID) Jetzt kann es ja losgehen. Deutschland soll wieder einmal zu einem „Leitmarkt“ werden. Dass das mit den E-Autos bisher schon nicht geklappt hat, das scheint den Verband der Automobilindustrie nicht zu stören. Beim VDA hat Präsident Matthias Wissmann beinahe hörbar aufgeatmet, weil der Bundesrat das „automatisierte Fahren“ erlaubt hat. Das ist die erste Tür zum deutschen Leitmarkt in eine Zukunft, in der das „autonome“ Fahrzeug schon mit den Rädern scharrt. Dieses ist ohne Zutun von Fahrer oder Fahrerin unterwegs, er/sie darf dann schlafen, lesen oder lieben, und vielleicht braucht dieses autonome Auto dann überhaupt niemanden mehr an Bord.Es wird eine Mobilität der fahrer-, aber hoffentlich führerlosen Vehikel werden, die irgendwie von digitalen Systemen gesteuert, einfach so herumfahren, sich zusammenrotten, Parkplätze suchen, aber keine finden, weil es keine gibt oder irgendwo stranden, weil ihre Systeme auf Nothalt schalten. Sie werden das Opfer von Hackern werden, die den Systemen die Aufgabe zuweisen, Jagd auf Fußgänger und Radfahrer zu machen und noch mit Menschen bemannte Fahrzeuge von der Fahrbahn zu drängen.

Solche Szenarien müssen nicht eintreten, aber das jetzt per Gesetzesänderung mögliche automatisierte Fahren ist noch ein fataler Mischmasch. Der Fahrer darf „Nebentätigkeiten“ ausüben, muss sich aber zur Übernahme der Befehlsgewalt bereit halten. Warum soll das Auto denn dann automatisiert werden, wenn er/sie nicht wegschnarchen darf? Automatisiert und autonom, diesen Unterschied wird wohl keiner kapieren, und der Leitmarkt kann rasch zum Leidmarkt werden, wenn die Industrie nicht mehr das Milliardengeschäft wittert. Komm Liebling, wir krabbeln auf die Rücksitzbank!

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