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Spielsucht trifft vor allem Männer

Spielsucht scheint vor allem ein männliches Problem zu sein.  Besonders Sportwetten haben in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen.TRD/MP – Medical Press (Link zum Bild: http://www.pixelio.de/media/139214) © Dietmar Meinert / pixelio.de

Licht und Schatten bei der aktuellen Spielsucht-Bilanz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und des Deutschen Lotto- und Totoblocks: Tendenziell ist die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland leicht rückläufig.

(TRD/MP) Licht und Schatten bei der aktuellen Spielsucht-Bilanz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und des Deutschen Lotto- und Totoblocks: Tendenziell ist die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland leicht rückläufig. So nahm erstmals seit der Erhebung der Daten im Jahr 2007 das Spielen an Geldspielautomaten ab. Zugenommen hat dagegen die Teilnahme an illegalen Sportwetten unter 18- bis 20-jährigen Männern. Und zwar deutlich: Statt 5,7 Prozent im Jahr 2013 beteiligen sich laut der Nachrichtenagentur Global Press daran inzwischen 12,8 Prozent aus dieser Altersgruppe.

„Generell sind Männer deutlich häufiger von problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten betroffen als Frauen. Am stärksten mit 2,7 Prozent in der Altersgruppe 21 bis 25 Jahre und mit 2,4 Prozent in der Gruppe 36 bis 45 Jahre“, so Peter Lang von der BzgA. Seinen Worten nach erwiesen sich das Spielen an Geldspielautomaten und die Teilnahme an Sportwetten als besonders risikoreich.