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Sommerprodukte und Garten ohne Gartenarbeit

Wann ist der beste Zeitpunkt für saisonale Produkte?

(TRD/CID) Der Reflex ist menschlich: Wenn ich Sommerprodukte benötige, schlage ich im Winter zu. Will ich mich für den Winter rüsten, mache ich das im Sommer. Denn klar: Die Produkte sind normalerweise dann am günstigsten, wen sie nicht zwingend gebraucht werden. Oder? Nein, hat die Shopping- und Vergleichsplattform idealo herausgefunden.

Dafür wurden über einen Zeitraum von drei Jahren 50 Produktkategorien mit saisonalen Artikeln auf ihre Nachfrage- und Preisentwicklung hin untersucht. Das Ergebnis dürfte viele Online-Käufer überraschen: Drei Viertel (76 Prozent) der untersuchten Kategorien waren genau dann am günstigsten, wenn die jeweiligen Produkte tatsächlich gebraucht werden.

Das gilt vor allem für Sommerware, die sich laut der Untersuchung Frühling und Sommer preiswert erstehen lässt. Beispiel Rasenmäher: Der Januar ist der teuerste Monat, im April kann man im Vergleich fast 30 Prozent sparen. Bei der Sonnenmilch sind sogar Ersparnisse von bis zu 41 Prozent im Vergleich zum Winter drin.

Antizyklisch kann man trotzdem sparen, denn immerhin 24 Prozent der untersuchten Kategorien waren dann günstiger. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Feste wie Ostern. Wenn Osterdeko im Juli statt im Februar gekauft wird, können bis zu 52 Prozent gespart werden. Bei Weihnachtsgeschenken (Playmobil) kann es sich auch lohnen, früh zuzuschlagen.

Die Analyse ergab: Über alle Kategorien hinweg betrug das Sparpotenzial im Schnitt 22 Prozent. Was sich deshalb in jedem Fall lohnt: Preise beobachten. Die Experten raten, möglichst schon zwei bis drei Monate vor dem gewünschten Kaufzeitraum anzufangen, das Produkt zu beobachten.

Rasenmäher Bosch

Die schweißtreibende Gartenarbeit gehört der Vergangenheit an. Heute mähen Roboter den heimischen Garten.  © Bosch / TRD Haus und Garten

Gartenarbeit smart und zart

Die Digitalisierung versucht unseren Alltag immer mehr zu beeinflussen. Selbst im heimischen Garten soll sich damit die Arbeit fast von ganz allein erledigen. Der Mensch muss die smarten Helfer nur entsprechend programmieren – und kann dann ganz entspannt die Füße hochlegen und auf den nächsten Sonnenbrand warten.

Der teure Rasenmäher fährt automatisch die komplette Rasenfläche ab und trimmt den Rasen. Sensoren messen die Bodenfeuchtigkeit, Temperatur und Lichtintensität und Pflanzen werden nur bewässert, wenn es nötig ist.

Bis zu zweimal pro Woche sollten Gartenbesitzer in der heißen Jahreszeit die Halme kürzen, damit das Grün gepflegt aussieht. Das bedeutet jede Menge Arbeit – müsste aber eigentlich gar nicht sein, wenn ein Roboter-Rasenmäher zum Einsatz kommt.

Die Vorteile der autonomen Helfer liegen auf der Hand: Mähroboter werden niemals müde. Außerdem arbeiten Mähroboter nach dem sogenannten „Mulch-System“. Das bedeutet, dass das Schnittgut zerkleinert und wieder auf dem Rasen verteilt wird. Und dieses Schnittgut wirkt dann sogar als Dünger und sorgt für sattes Grün. Kein Wunder, dass Experten davon ausgehen, dass der Markt für Mähroboter mit dem Gras in den kommenden Jahren um die Wette wächst.

„Die Verkaufszahlen von Roboter-Mähern steigen stetig. Der Trend zur Automatisierung hält hier auch an – das macht auch vor dem eigenen Garten nicht halt. Und die Hobbygärtner freuen sich über den zusätzlichen Komfort“, erklärt Henk Becker, Entwicklungschef bei Bosch Power Tools. Und wenn der Mähroboter einmal programmiert ist, muss man nichts mehr selbst tun und kann stattdessen die Zeit in seinem Garten genießen.

Noch beackern Mähroboter überwiegend größere Rasenflächen bis zu 1.200 Quadratmeter. Nutzer-Analysen haben aber gezeigt, dass zunehmend auch kleinere Rasenflächen bis 400 Quadratmeter für die autonome Rasenpflege in den Fokus rücken. Flächen also, die aktuell rund 75 Prozent aller privaten Gärten ausmachen. Und da kommen beispielsweise der „Indego 400“ und der „Indego 400 Connect“ von Bosch ins Spiel, die für diese Anwendungsgebiete spezialisiert wurden. „Wir haben unsere beiden neuen Modelle konsequent nach den Bedürfnissen der Verwender entwickelt“, so Henk Becker.

Räsenmäher TÜV Rheinland

Wenn der smarte Rasenmäher kommt, hat der Mensch bei der Gartenarbeit Pause. © TÜV Rheinland / TRD Haus und Garten

Und wie funktioniert die neue Generation der Mähroboter? Über eine im Garten installierte Ladestation wird ihr Akku geladen, sie starten selbstständig und kehren bei schwacher Batterie automatisch zur Ladestation zurück. Bei den meisten Modellen ziehen die Mähroboter nach einem Zufallsprinzip ihre Bahnen. Nicht so bei den „intelligenten“ Indego-Modellen, verspricht der Experte Becker: „Wie groß die zu mähende Fläche ist, das weiß der Indego, sobald er einmal am Begrenzungskabel entlang gefahren ist: Dabei vermisst er mit Hilfe von Sensoren und einer Software den Garten.

Das Ergebnis: ein 35 Prozent schnellerer Schnitt gegenüber vergleichbaren Roboter-Mähern, die nach dem Zufallsprinzip mähen.“ Der Rasen wird auch dann gemäht, wenn der Gartenbesitzer mal drei Wochen im Urlaub ist. Mähen 4.0 sozusagen. „Das ist unsere neue Kalender-Funktion. Die ermittelt unter Berücksichtigung der Rasengröße, der gemähten Fläche pro Akku-Laufzeit und der notwendigen Ladezeiten automatisch den besten Mäh-Zyklus“, sagt Henk Becker. Bedienbar ist die Technik per Smart Gardening“-App. Doch Hand aufs Herz: Was ist ein Garten ohne Gartenarbeit?

Wer smarte Gartengeräte nutzt, sollte wissen: Diese sind in der Regel über ein sogenanntes Gateway verbunden, das an die Hauswand montiert wird und mit dem WLAN verbunden ist. Um zu verhindern, dass Unbefugte darüber ins Heimnetz gelangen, sollten Anwender am Router zwei getrennte WLANs einrichten: eines für die smarten Geräte in Haus und Garten, eines für die restliche IT (zum Beispiel PCs).

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