Auto und Zweirad, Mobilität, Nachrichten aus der Autowelt

So werden müde Auto-Batterien wieder munter

batterie
Kein seltenes Bild an kalten Tagen: Wenn die Auto-Batterie plötzlich streikt, müssen die Pannen-Profis ran. © ADAC /TRD blog newsportal

(TRD/MID)
  Die Auto-Batterie leidet im Winter besonders. Und Autofahrer leiden bei Kälte besonders unter Batterie-Schäden. Ein Drittel aller Pannen geht laut ADAC auf dieses Teil zurück. Moderne Energiespeicher übernehmen schließlich viele neue Aufgaben im Auto. Sie sind leistungsfähiger als früher, müssen dafür aber auch besonders behandelt werden. Vor allem ein Wechsel ist nicht mehr so einfach möglich und sollte daher in einer Werkstatt erledigt werden. Die gute Nachricht: Moderne Batterien entladen sich nicht mehr so rasch und leben zudem länger.Allerdings sollen diese Akkus auch keine Ermüdungserscheinungen laut dem Motor-Informations-Dienst mehr zeigen. Ein bevorstehender Ausfall der Batterie zeichne sich für den Fahrer deshalb nicht durch eine schwächere Leistung ab. Der Energiespeicher fällt stattdessen plötzlich aus und der Wagen springt nicht mehr an. Diese Batterien müssen deshalb regelmäßig geprüft werden.

Moderne AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat) leisten deutlich mehr als ihre Vorgänger. In neuen Automodellen hat die Elektronik schließlich eine wesentlich größere Bedeutung als in älteren Fahrzeugen. Zu diesen Anforderungen gehören Hybrid-Antriebe, Start-Stopp-Automatik und ein immer aufwändigeres Bordnetz. Solche Funktionen machten den Einbau der speziellen Batterien nötig. AGM-Akkus arbeiten nicht mehr mit Flüssigkeiten, sondern enthalten ein Glasfaservlies, das mit Schwefelsäure gesättigt ist. Nach dem Batteriewechsel ist daher eine Initialisierung gemäß Herstellerangabe nötig, die in einer Werkstatt ausgeführt werden muss. Allerdings nicht notwendigerweise in einer Vertragswerkstätte.

 

Werbeanzeigen