So klappt es mit dem WLAN-Netz im ganzen Haus

Es kann ganz schön aufwendig sein, eine komplettes Haus mit einer guten WLAN-Abdeckung auszustatten. © Devolo / TRD Pressedienst

WLAN

(TRD/CID) Immer der Ärger mit dem WLAN. Der gestreamte Film ruckelt und zuckelt, der Foto-Download dauert ewig, und das WhatsApp-Videotelefonat bricht immer wieder zusammen. Was tun? Zunächst empfiehlt sich eine gründliche Bestandsaufnahme, so das Fachmagazin ChannelPartner. Und dann geht’s ans Eingemachte.Laut der Experten leistet den meisten Anwendern ein einfaches Android-Analysetool wie etwa „WLAN Hilfe“ gute Dienste. Damit lässt sich feststellen, wo es mit der Verbindung klappt und wo es hakt. Erste Abhilfe gegen blinde Flecken in der Wohnung kann schon die Neuplatzierung des Routers bringen. Er sollte zentral und möglichst hoch stehen. Auf gar keinen Fall, so ChannelPartner, dürfe das Gerät aus optischen Gründen hinter Blumentöpfen oder gar in einem Schrank versteckt werden.

Nächster Schritt zu Optimierung: die Router-Einstellungen. Zuerst sollte ein Backup erstellt werden, dann ist die Kanalbelegung dran. Wenn viele andere WLANs in der Nähe denselben Bereich nutzen, sollte gewechselt werden. Dann kann der Router, sofern noch nicht geschehen, auch auf seine maximale Sendeleistung eingestellt werden.

Und wenn das alles nichts genützt hat, raten die ChannelPartner-Profis zum Einsatz von Powerline-Adaptern. Die nutzen die Stromleitung wie ein langes Netzwerkkabel und schaffen dadurch WLAN-Zugangspunkte an jeder Steckdose des Hauses. „Die Geräte sind einfach zu installieren und die WLAN-Ergebnisse sind beeindruckend“, so das Fachmagazin. Werden mehrere Adapter eingesetzt, könnten auch einzelne Problemzonen gezielt aufgerüstet werden.