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Sex in freier Natur: Ein diskreter Zuschauer macht es noch spannender

(TRD/WID) In unserer Fantasie hatten wir alle sicher schon mal Sex im Flugzeug, im Büro, im Fahrstuhl im Auto oder auf dem Motorrad. Doch in der Realität steht das Liebesspiel in freier Natur an erster Stelle. Eine aktuelle Studie der Erotik-Community JOYclub bestätigt: 95 Prozent der Befragten hatten schon einmal lustvolle Fantasien zum Thema Outdoor-Sex, 90 Prozent haben ihr Vorhaben auch in die Tat umgesetzt.

Für Prof. Harald Stumpe, Inhaber der Professur für Sozialmedizin und Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg, ist das nicht verwunderlich. „Wir erleben derzeit eine Zunahme der Vielfalt in Sachen Sexualität. Die intimen Erlebniswelten werden zwar nicht unbedingt extremer, doch spüren viele Menschen den Wunsch, sich abwechslungsreicher und unbefangener auszutoben.“

Bei der Wahl ihres Liebesortes sind sich die Befragten einig: Strände und Badeseen gelten als Klassiker, auch Wälder üben einen verwegenen Reiz auf ihre lüsternen Besucher aus. Auf die Frage, welche Rolle die Öffentlichkeit beim Sex außerhalb der heimischen Bettkante spiele, antworteten 30 Prozent der Befragten: „Ein diskreter Zuschauer macht es nur noch spannender.“

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Foto: © Land Rover/TRD

Die Mehrheit bevorzugt es jedoch, dabei nicht ertappt zu werden. Ein Teil davon würde den Liebesakt sogar abbrechen, sobald fremde Augenpaare in Sicht kommen. Auf der anderen Seite gaben 39,8 Prozent der Befragten an, bereits selbst Beobachter gewesen zu sein.

Verboten ist Sex in der Öffentlichkeit übrigens nicht. Problematisch wird es allerdings, wenn andere Menschen sich davon gestört fühlen. Um eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu vermeiden, sehen 10 Prozent der Befragten sogar lieber vom Outdoor-Sex ab. Die Mehrheit (78 Prozent) hingegen bemüht sich um Diskretion und genießt die ungehemmte Lust – fernab neugieriger Blicke inmitten der Natur.