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Schaufenster rund um das digitale Leben

Digitales Marketing: Noch viel Luft nach oben

(TRD/CID) Fast alle Kleinunternehmen setzen inzwischen auf eine eigene Online-Präsenz. Doch dabei nutzen sie nur selten die Chancen des digitalen Marketings. Das jedenfalls sind die Ergebnisse einer Befragung von 200 Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern durch Kantar EMNID.

Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt nur maximal 10 Prozent ihrer Werbeausgaben für Suchmaschinenmarketing, Social-Media-Anzeigen, E-Mail-Werbung, Apps, Affiliates- oder Display-Marketing aus. Dabei haben sich die Mediennutzung und das Konsumverhalten in den vergangenen Jahr rasant verändert. Smartphones, Tablets und Apps haben die Planung und Organisation unseres Lebens weitgehend übernommen. „Der Kunde 4.0 erwartet heute vielfältige physische und digitale Anreize, um mit einem Unternehmen im Kontakt zu treten“, erläutert Dominik Dreyer, Geschäftsführer Groupon Deutschland, dessen Firma die Umfrage in Auftrag gegeben hat.

Nach Ansicht der Experten lässt sich der Effekt digitaler Marketing-Aktivitäten sehr gut messen. Vor diesem Hintergrund sei es schon verwunderlich, dass vergleichsweise wenige Unternehmen davon Gebrauch machten. „Wir merken, dass gerade den kleinen Unternehmen sehr daran gelegen ist, jeden Cent möglichst effizient einzusetzen. Aber offensichtlich fehlt es vielen am notwendigen Know-how, um ihr Marketing zu professionalisieren“, sagt Dominik Dreyer.

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Vor allem junge Menschen zeigen Interesse für kommerzielle Angebote, etwa in sozialen Netzwerken. Doch viele Firmen haben in diesem Bereich noch Nachholbedarf. Fotos © Deutsche Telekom/ TRD Technik

Jeder zehnte Deutsche will das neue iPhone kaufen

(TRD/CID) – Wie soll das iPhone 8 aussehen, was soll oder muss es können? Diese Fragen werden kurz vor der Keynote zum neuen Kulthandy intensiv im Netz diskutiert. Die Frage-Antwort-Plattform „gutefrage“ befragte ihrerseits ihre Nutzer – mit interessanten Ergebnissen. So gab in der Umfrage die Hälfte der Teilnehmer an, dass sie ein kabelloses Aufladen des künftigen Kult-Handys wünschen. Weitere 27 Prozent schwärmen von einem Display, das die komplette Oberfläche einnimmt, knapp jeder Fünfte würde sich zudem die Entsperrung durch 3D-Gesichtserkennung und Infrarot wünschen.Was Apple nicht so besonders freuen dürfte: Nur elf Prozent der Nutzer erklärten, dass sie tatsächlich überlegen, sich das neue iPhone zu kaufen, für 75 Prozent kommt ein Kauf nicht in Frage. Und wenn nicht iPhone, was dann? Die Antwort ist deutlich: 41 Prozent der Teilnehmenden gaben an, ein Smartphone des südkoreanischen Herstellers Samsung zu nutzen. Und: 65 Prozent bevorzugen Android als Betriebssystem, nur jeder Vierte arbeitet lieber mit iOS, dem Apple-System.

Kundenbindung im vernetzten Auto

(TRD/CID) – Die zunehmende Vernetzung moderner Autos hat Adobe als ideales Instrument zur verbesserten Kundenansprache entdeckt. Angesichts der rasant steigenden Bandbreite an Internetdiensten und der stetig wachsenden Nutzungszeiten, die Verbraucher hinter dem Lenkrad verbringen, biete „das vernetzte Auto von morgen geradezu einzigartige Kundenbindungspotenziale“, so das Unternehmen. Um diese neuen Möglichkeiten für sich nutzen zu können, müssten Autohersteller und Markenapps „personalisierte digitale Erlebnisse für Fahrer und deren Fahrgäste bereitstellen“, ohne dabei den Sicherheitsaspekt aus den Augen zu verlieren. Hilfreich sei dabei die mit neuen Funktionen ausgestattete Adobe Experience Cloud zur autobezogenen Analyse, Personalisierung und Werbung. Mit der Advertising Cloud versetze Adobe Unternehmen in die Lage, „ihren Kunden auch im Auto eine begeisternde Customer Experience bereitzustellen“, etwa in Form von Musik oder Nachrichten auf Bildschirmen im Fahrzeug. Außerdem sei mit dem Tool eine zielgenaue Audio-Werbung möglich. Und mit Adobe Campaign könnten Nachrichten in jedem beliebigen Format übertragen werden, um eine direkte, personalisierte Interaktion mit Fahrern und Fahrgästen zu ermöglichen. So könnte ein Autobauer etwa per Sprachausgabe eine maßgeschneiderte Nachricht zu neuen, individuellen Leasing-Angeboten aussenden.

Forschungs-Projekt: Demenz in der Virtuellen Realität

Die Deutsche Telekom läutet die nächste Phase ihres Demenz-Forschungs-Projekts ein. Im Mittelpunkt steht die App „Sea Hero Quest“, die jetzt auch als Virtual Reality (VR) Anwendung verfügbar ist. Dadurch sollen der Wissenschaft noch präzisere Datensätze zur räumlichen Orientierung zur Verfügung gestellt werden. Die Hardware der Virtual Reality Datenbrille registriert die Bewegungen der Träger sehr genau.Die Forscher bilden innerhalb des Spiels das sogenannte „Morris-Wasserlabyrinth-Experiment“ nach. Bei diesem Verfahren werden die räumliche Erinnerungs- und Lernfähigkeit getestet. Der Spieler bewegt sich im dreidimensionalen Raum auf der Suche nach einer Meereskreatur. Diese gilt es dann zu finden, zu füttern und im weiteren Verlauf des Spiels wiederzufinden.

Deutsche Telekom Demenz

Das Projekt läuft im Rahmen der Initiative „Game for Good“, an der auch das University College London, die University of East Anglia, die Organisation „Alzheimer’s Research“ und der Spiele-Entwickler Glitchers beteiligt sind. „Sea Hero Quest VR“ ist kostenlos im Oculus-Store für die Samsung Gear VR-Brille erhältlich.