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Lets go like a Pinguin

pinguin Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) rät Fußgängern bei Glatteis zum „Pinguin-Gang“ © DGOU / TRD Pressedienst

(TRD/MP) Im Winter lauern verstärkt gefährliche Rutschpartien. Experten raten laut Medical Press deshalb, es den Pinguinen gleich zu tun und die Gangart entsprechend anzupassen. Doch wie gehen die niedlichen Frackträger? Sie watscheln mit kleinen und vorsichtigen Schritten über das Eis. Der Körperschwerpunkt wird dabei über das fordere Bein verlagert, und der Fuß setzt mit der ganzen Sohle auf. Die leicht nach vorn geneigte Körperhaltung soll für mehr Stabilität sorgen. „Der Pinguin-Gang ist eine einfache Methode, um sicher auf überfrorenem Boden zu gehen und einen Sturz zu vermeiden“, erklärt Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

„Im Winter verschärft sich die Gangunsicherheit insbesondere von älteren Menschen. Hinzu kommen verzögerte Reflexe“, sagt Christopher Spering, Leiter der DGOU-Sektion Prävention. „Im Falle eines Sturzes können sich betagte Menschen nicht ausreichend abfangen und stürzen ungebremst auf den harten Boden. Aufgrund des oftmals gebrechlichen Allgemeinzustandes fallen die Verletzungen dann besonders schwer aus.“

Natürlich ist die Gangart nicht die einzige Möglichkeit, die Sturzgefahr einzudämmen. Wenn möglich ist es immer ratsam, sich einen sicheren Halt zu suchen, etwa ein Geländer oder eine Häuserwand. Auch das richtige Schuhwerk erhöht die Sicherheit. Feste Schuhe mit Profil sorgen für besseren Halt. Es bietet sich an, bei Bedarf die Schuhe erst am Arbeitsplatz zu wechseln. Auch spezielle Spikes lassen sich an Schuhen anbringen, um vor dem Ausrutschen zu schützen. Und zu guter Letzt: Wer bei ungünstigen Wetterbedingungen nicht unbedingt aus dem Haus muss, kann es sich sicherheitshalber Zuhause bequem machen, bis das Schlimmste vorbei ist.

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