Rund 7.000 Mal pro Jahr transplantieren Ärzte Augenkranken Patienten eine menschliche Spenderhornhaut

Rund 7.000 Mal pro Jahr transplantieren Ärzte Augenkranken Patienten eine menschliche Spenderhornhaut

(TRD/MP) Die Angst vor einer Erblindung erfasst viele Menschen. Vor allem, wenn sich die Augenhornhaut wegen einer Erkrankung oder Verletzung eintrübt. Eine Augenhornhaut-Transplantation kann helfen. Das Problem dabei: Hornhauttransplantate sind nur begrenzt verfügbar.

Denn hinter jedem Transplantat steht ein verstorbener Mensch, der sich zu Lebzeiten für diese Gewebespende nach dem Tod entschieden hat. Oft treffen auch die Angehörigen die Entscheidung. Zum World Sight Day am 8. Oktober und rund um die sich anschließende Woche des Sehens macht die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) mit einer Fotografieausstellung auf die Möglichkeiten der Transplantationsmedizin aufmerksam.

Erblindung
Eine Augenhornhaut-Transplantation kann Menschen die Angst vor einer Erblindung nehmen.  © 3D-Maennchen / pixabay.comTRD/ Medical Press

Rund 7.000 Mal im Jahr transplantieren Ärzte Augenkranken Patienten in Deutschland eine menschliche Spenderhornhaut. Die Sehfähigkeit von Patienten mit stark ausgeprägten Erkrankungen der Augenhornhaut, wie Hornhautdystrophie, Wölbung der Hornhaut (Keratokonus) oder Entzündungen (Keratitis), kann so erhalten oder wiederhergestellt werden.

„Die Augenhornhaut-Transplantation ist für Betroffene die letzte Hoffnung wieder sehen zu können“, sagt Dr. Thomas Kern, Oberarzt in der Universitätsaugenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). „Seit über einem Jahrhundert werden Hornhäute transplantiert.“ Entsprechend etabliert sei diese Operation. Die Erfolgsquote liegt laut Dr. Kern bei rund 90 Prozent.

Voraussetzung für die Heilung durch eine Transplantation ist die Gewebespende. 2.638 Menschen spendeten 2018 ihre Augen nach dem Tod an die gemeinnützige Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG). Anders als Organe werden Gewebe, wie die Augenhornhaut, nicht unmittelbar transplantiert. Zunächst werden sie in einer Gewebebank aufbereitet. Innerhalb von 34 Tagen muss dann ein passender Empfänger gefunden werden.

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