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Reifen-Tipps für den Caravan-Urlaub

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Caravan-Urlaub macht Spaß: Die Branche findet immer mehr Fans. Der Boom spiegelt sich auch bei den Zulassungs-Zahlen wider. © Dethleffs / TRD Pressedienst

(TRD/MID) Wohnanhänger liegen voll im Trend. Die Zahl der Neuzulassungen steigt, das kleine Eigenheim am Haken hat längst jeden Spießigkeitsverdacht abgelegt. Damit der Urlaub mit dem Caravan auch sicher verläuft, sollten aber die Reifen vor der großen Ausfahrt geprüft werden.

Beim Luftdruck-Check vor dem Start dürfen die Urlauber die Pneus des Hängers nicht vergessen. „Wohnwagen fahren in der Regel auf Pkw-Reifen“, so Goodyear-Produktmanager Holger Rehberg. Der maximal erlaubte Luftdruck beträgt hier 3,5 bar, der jeweilige Wert ist direkt auf der Reifenwand zu finden. Für eine sichere Fahrt in den Urlaub rät er, auch das Gewicht des voll beladenden Anhängers zu überprüfen. Der Caravan darf auf keinen Fall überladen sein. Um das sicherzustellen, gibt es einen einfachen Trick: Wer sich keine eigene Radlastwaage kaufen möchte, der fährt bei einer nahe gelegenen Kieskuhle vorbei. Dort gibt es in der Regel Fahrzeugwaagen, mit der sich das Gesamtgewicht des Caravans ermitteln lässt.

Wenn der Anhänger auf dem Stellplatz steht, sollten die Reifen vor zu viel Sonne geschützt werden, etwa durch Pappe. Das gilt auch, wenn der Caravan zu Hause lange im Freien steht. Um die sogenannten „Standplatten“ zu vermeiden empfehlen die Spezialisten, den Wohnwagen auch außerhalb der Saison mindestens einmal im Monat um einen halben Meter zu bewegen. Übrigens: Die gesetzlich vorgeschrieben 1,6 Millimeter Profiltiefe gelten auch für Wohnanhänger-Reifen.