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Prepaid-Tarife fürs Smartphone?

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Für Wenigtelefonierer sind Prepaid-Tarife eine interessante Alternative zu Laufzeit-Verträgen. © kaboompics / pixabay.com / CCO / TRD * Schon gelesen? Link: Jobsuche per App in Deutschland noch ausbaufähig

(TRD/CID) – Für viele Smartphon-Nutzer, die das Gerät nur wenig nutzen, sind feste Mobilfunkverträge ein unnötiger Klotz am Bein. Prepaid-Tarife sind da häufig die günstigere und damit meist bessere Wahl. Die Angebote sind heute vielfältig, SIM-Karten zum Aufladen finden sich an fast jeder Supermarktkasse. Die Basis-Tarife der Netzanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica sind laut einer Untersuchung des Onlinemagazins teltarif.de aber ebenfalls interessant. Welcher der richtige ist, hängt von der Art der Nutzung ab.

„MagentaMobil Start XS“ ist der kleinste Prepaid-Tarif der Deutschen Telekom. Obwohl es sich nicht um einen festen Vertrag mit Laufzeit handelt, ist hier alle 28 Tage ein „Grundentgelt“ in Höhe von 2,95 Euro fällig. Dafür bietet er aber auch einen Mehrwert, denn Gespräche in das Netz des rosa Riesen kosten keinen Cent extra, und auch eine im Voraus festgelegte Festnetznummer kann der Nutzer ohne Zusatzkosten so oft anrufen wie er möchte.

„Vodafone erhebt für den Prepaid-Einsteiger-Tarif CallYa Talk&SMS keine monatliche Grundgebühr. Jedoch sind hier keine Inklusiv-Leistungen enthalten“, sagt David Rist von teltarif.de. Gleiches gilt für die sogenannte „o2-Freikarte“, bei der lediglich ein Startguthaben von einem Euro inkludiert.

Welche Variante für den einzelnen Nutzer am sinnvollsten ist, kann jeder selbst errechnen. Dazu einfach die geschätzte monatliche Gesprächszeit mit dem Minutenpreis multiplizieren und sicherheitshalber ein paar Gespräche mehr einkalkulieren. Klingelt der Ehemann nur alle paar Wochen nach dem Fußballspiel zuhause durch, um die Heimfahrt zu organisieren, und ist ansonsten Telefonmuffel, sind auch drei Euro Grundgebühr unnötig.

Neben der Telefonie spielt heute aber auch die mobile Datennutzung für den Zugang zum Internet eine Rolle. „Die Prepaid-Basis-Tarife der Telekom und o2 können durch Tages-Flatrates erweitert werden – pro Tag kosten 25 bzw. 30 Megabyte Datenvolumen 99 Cent. Dies ist alles andere als preiswert. Daher eignen sich die Tages-Flatrates nur für die eintägige Nutzung“, urteilt Experte Rist. Attraktiver sei da die Internet-Option von Vodafone, die für 2,99 Euro 150 Megabyte Freivolumen beinhaltet, die innerhalb von 28 Tagen verbraucht werden können.

Und noch ein letzter Tipp für Reiselustige: Wer seinen Prepaid-Tarif auch im EU-Ausland verwenden möchte, kann vor allem die Tarife der Telekom und Vodafone nutzen. Die gebuchten Optionen und Leistungen sind ohne Aufpreis im EU-Ausland verfügbar.