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Online-Markenschutz: Mehr Licht in den entlegensten Winkeln des Internet

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Oft ist der Kampf gegen Angreifer wie ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das technische Know-how. © geralt / pixabay.com / CC0.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 (TRD/CID)  Das Böse ist immer und überall – und geht verstärkt im Internet auf Raubzug. Deshalb spezialisieren sich immer mehr Unternehmen auf den Online-Markenschutz. Die Firma Mark Monitor hat jetzt eine neue Lösung präsentiert. Damit können Unternehmen ihre Marken nun über den sichtbaren Teil des Internets hinaus auch in den entlegensten Winkeln des Netzes vor Missbrauch schützen, heißt es in einer Pressemitteilung.Die neue Anwendung soll Markenherstellern dabei helfen, Markenrechtsverletzungen im Dark Web, Deep Web, Chat-Räumen, Pastebin, Foren und Cyber-Angreifer-Gruppen in sozialen Netzwerken zu überwachen. Findet dort Markenmissbrauch statt, erhalten Nutzer der neuen Lösung beinahe in Echtzeit eine Bedrohungswarnung. Ein solcher Hinweis kann vor, nach oder während einer Cyber-Attacke ausgelöst werden.Hier setzt Mark Monitor nach eigenen Angaben an. Die neue Lösung nutze automatisierte Prozesse, um Gefahren über verschiedene Cyber-Crime-Zonen hinweg zu überwachen und zu identifizieren, teilt das Unternehmen mit. Maßgeschneiderte Suchwörter in mehr als 150 Sprachen liefern einen Einblick in spezifische Bedrohungsaktivitäten. Die automatisierte Technologie ahmt dabei das menschliche Verhalten nach. So kann mit Cyber-Kriminellen interagiert, deren Netzwerke infiltriert, Gefahren erkannt und die Kommunikation in den Netzwerken der Betrüger analysiert werden.

Um potenzielle Gefahren schnell identifizieren, analysieren und die nötigen Schritte in die Wege leiten zu können, stellt die Dark Web und Cyber Intelligence Anwendung Benachrichtigungen fast in Echtzeit zur Verfügung, betonen die Spezialisten. So können mögliche Schäden gering gehalten werden. Und was ist, wenn eine Cyber-Attacke schon stattgefunden hat? Dann können Markenhersteller mit der Lösung das Ausmaß der Sicherheitslücke einschätzen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen abzumildern. Das klingt zunächst einmal ganz nett: Doch das Böse ist nicht nur immer und überall, sondern meist auch mindestens einen Schritt voraus.

 

Titelbild Warcraft: Quellenangabe © Blizzard Entertainment