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Online-Abzocker und ihre Tricks

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Auch Kriminelle und Markenpiraten hängen am PC und wittern ihr Geschäft zur Weihnachtszeit – für Online-Shopper besteht daher erhöhte Gefahr, auf Cyber-Gängster hereinzufallen. © MarkMonitor /TRD blog newsportal

(TRD/WID)  Weihnachten naht mit Riesenschritten – und die Jagd nach den besten Geschenken ist eröffnet. Speziell zwischen dem Black Friday am 25. November und Cyber Monday am 28. November locken im Internet wieder unzählige Sonderangebote. Doch Vorsicht: Für Online-Shopper besteht erhöhte Gefahr, auf Cyber-Kriminelle hereinzufallen.Der Online-Marktplatz wird in der Vorweihnachtszeit geradezu mit günstigen Angeboten überschüttet. Das haben auch Betrüger erkannt, sie bieten ihre Fake-Produkte zu ähnlichen Preisen an wie die reduzierten Originale. So wird es immer schwieriger, echte Markenprodukte von Fälschungen zu unterscheiden. Wie also können sich Verbraucher schützen? Der MarkMonitor hat Tipps zusammengestellt.

Die Betrüger haben erkannt, dass ein gefälschtes Produkt umso mehr überzeugt, je weniger es reduziert ist. Daher sollten Schnäppchenjäger auch auf anderen Webseiten schauen und dort die unverbindliche Preisempfehlung prüfen. Auch wenn ein Angebot nur 20 Prozent billiger ist, sollte die Website des Händlers vor dem Kauf genau unter die Lupe genommen werden. Viele Online-Shops sehen auf den ersten Blick professionell aus und sind kaum von Original-Shops zu unterscheiden. Erst wenn man genauer hinsieht, erkennt man Irritierendes etwa in Rubriken wie „Über uns“ oder „FAQ“. Zudem sollten in einem seriösen Online-Shop Informationen zum Rückgaberecht und die Datenschutzerklärung aufgeführt sein. Vorsicht also bei Websites, auf denen diese Punkte fehlen.

Gerne nutzen Markenpiraten eine Webadresse, die dem Markennamen ähnelt. Oft finden sich unauffällige Tippfehler in der URL oder auf der Website. Es lohnt sich also, Links genau anzusehen. Und auch wenn ein Online-Shop seriös wirkt, empfiehlt es sich, Erfahrungsberichte von anderen Kunden zu lesen, bevor bestellt wird. Eine Netzsuche mit dem Shop-Namen und dem Begriff „Betrug“ bringt solche Vorfälle schnell ans Tageslicht. Wichtige Tipps also, damit aus dem frohen Weihnachtsfest keine schlimme Bescherung wird.