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Unternehmen spüren Gegenwind im Netz/Gamescom/Überwachung per GPS-Tracking

 (TRD/CID) Fast alle deutschen Unternehmen setzen mittlerweile soziale Medien ein. Und viele von ihnen profitieren nicht nur von Facebook und Co, sondern haben auch schon negative Erfahrungen damit gemacht: Laut einer aktuellen Umfrage sind es immerhin 39 Prozent. Beim Gegenwind im Netz handelt es sich, so der Digitalverband Bitkom, meist um Kritik am Produkt (25 Prozent) oder an der Unternehmenspolitik (neun Prozent). Von Beleidigungen und Diffamierungen berichten sieben Prozent der Unternehmen. Mit so genannten Shitstorms, also massiven Anfeindungen, hat nur ein sehr geringer Anteil von drei Prozent der Firmen zu kämpfen.

Insgesamt nutzen 73 Prozent der Unternehmen heute Social Media. Je größer die Firma, desto häufiger setzt sie soziale Plattformen ein. Bei den großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sind es nahezu alle, bei den Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten sind es 88 Prozent, bei den kleineren ab 20 Mitarbeitern 68 Prozent. Facebook, Xing und LinkedIn kommen bei 99 Prozent zum Einsatz. Es folgen Twitter (60 Prozent) und Videoplattformen wie YouTube oder Vimeo (41 Prozent). Foto-Plattformen wie Instagram oder Flickr nutzen 27 Prozent, Messaging-Dienste wie WhatsApp oder Snapchat 24 Prozent.

gamescom: Geteilte Freude

(TRD/CID) Videospiele sind ein Hobby, das verbindet. Die Branchenmesse gamescom findet deshalb regelmäßig statt. Bereits jetzt sind die meisten Eintrittskarten vergriffen, der Andrang ist wie jedes Jahr sehr groß.

Games sind ein enorm breites Feld, das immer noch leichtfertig über einen Kamm geschert wird. Dass die Industrie mehr zu bieten hat, als blutige Ballerspiele, wollen die Veranstalter in diesem Jahr hervorheben. „Games sind das sozialste Medium unserer Zeit, denn sie fordern auf einzigartige Weise zum gemeinsamen Spielen auf und lassen Menschen miteinander interagieren – in diesem Jahr mehr denn je“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. „Die Eröffnung der gamescom durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unterstreicht zudem eindrucksvoll die deutlich gestiegene Anerkennung von Games als Kultur- und Wirtschaftsgut.“

gamescomköln

Auf der diesjährigen gamescom steht das Miteinander im Mittelpunkt. Das Leitthema ist: „Einfach zusammen spielen.“ © Koelnmesse Bilddatenbank / TRD Technik und Lifestyle

Weiterhin geben die Koelnmesse als Veranstalter der gamescom und der BIU als Verband der deutschen Games-Branche und Träger der Messe bekannt, dass die Professionalisierung von eSports sowie die technischen Neuerungen ebenfalls auf der Agenda stehen. Hier sind die wirtschaftlichen Aussichten vielversprechend, da eSport-Mannschaften inzwischen große Gefolgschaften haben.

Auf Schritt und Tritt: GPS-Tracking zur Überwachung für alles und jeden

(TRD/CID) Moderne Technik ermöglicht viele nützliche, aber zugleich beunruhigende Anwendungsfelder. So gut wie jeder besitzt ein Smartphone, und so gut wie jedes Smartphone ist mit einem GPS-Empfänger (global positioning service) ausgestattet. So ist es für die zahlreichen Online-Dienste ein Leichtes, den Nutzer auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Wer nicht überwacht werden will, sollte sich daher mit der Gebrauchsanweisung seines Smartphones intensiver beschäftigen.

Optimistische und durch Medien beeinflusste Menschen sehen viele Vorteile in der Ortungstechnik. So könnten bei Bedarf gestohlene Fahrräder, Autos oder Gepäckstücke aufgespürt werden. Auch Lebewesen können mit einem GPS-Tracker ausgestattet werden, so dass Hund und Katze niemals unauffindbar und Kinder oder Demenzkranke niemals wirklich ohne Aufsicht sind. Und auch die untreue Ehefrau kann nebenbei beim Fremdgehen erwischt werden oder auch die unerlaubte Fahrt mit einem Mietwagen wird nach Grenzübertritt in ein osteuropäisches Land als Beweis dokumentiert.

Mehr als der Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) sind die Tracker bereits bekannt, etwa jeder Zehnte (11 Prozent) nutzt sie derzeit, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom nun zeigt. Tatsächlich nutzen viele Menschen die Ortungstechnik als Sicherheits-Element, etwa auf Reisen in entlegene Regionen. „GPS erhält immer mehr Bedeutung im Alltag. In den meisten Fällen geht es den Nutzern um den Schutz wertvoller Gebrauchsgegenstände oder aber die eigene Absicherung“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Gerade wenn es darum geht, hilfsbedürftigen Menschen eine Stütze an die Hand zu geben, sehen viele Menschen die Technik in einem positiven Licht. Schnelle Notarzt-Rufe samt Standortbestimmung oder das Wiederfinden von verschollenen Menschen sind realistische Szenarien, wenn der modernen Ortungstechnik nicht gerade mal vor der Rettungsaktion, der Strom ausgegangen ist.

70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer nehmen an, dass hilfsbedürftige Menschen durch GPS-Tracker länger in den eigenen vier Wänden leben können. „Dank GPS kann man nicht nur Gegenstände sondern auch schutzbedürftige Personen fast metergenau lokalisieren. Dabei darf es nicht um eine Live-Überwachung oder permanente Kontrolle gehen, sondern um Schutz im Notfall“, fasst der Bitcom Sprecher zusammen. „GPS-Tracker müssen verantwortungsvoll eingesetzt werden. Werden Personen getrackt, so sollte man zunächst ihr Einverständnis einholen.“ Andererseits: Tracking bringt Überwachern, Dekektiven und Stalkern immer Vorteile. Sie erreichen damit Ihre Ziele unbeobachtet. Die Nachteile beim Einsatz der Technologie bekommen daher oft die jenigen Menschen zu spüren, die sich nicht auf Schritt und Tritt tracken lassen wollen oder diejenigen, die sich nicht überwacht fühlen, sie können dann schnell zu Bauernopfern werden.

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