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Nachmietersuche und Ablösegeschäfte von Küche bis Kühlschrank bei Mieterwechsel

(TRD/WID) Deutschland zieht um. Doch das ist nicht immer ein reines Vergnügen, sondern viel Arbeit und noch mehr Stress. Wer kann, sucht selbst einen Nachmieter und kann sich so einen Teil der Arbeit ersparen – und sogar noch Wohnungsinventar wie die Einbauküche weiterverkaufen anstatt sie abbauen zu müssen. Ein Immobilien Portal hat das Thema der Nachmietersuche in einer Umfrage analysiert. Anlass ist, dass die Plattform die Nachmietersuche ab sofort kostenlos anbietet.

Umzugwohnung

Bis der Umzug in die neue Wohnung vollzogen ist, wartet jede Menge Arbeit.
© StockSnap / pixabay.com/TRD Bauen und Wohnen * Schon gelesen? Link: Modernisierung: Warum der Mieter zur Kasse gebeten wird

 

(TRD/WID) Einen Grund für die Suche nach einem Nachmieter bilden die Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung, welche die Mieter an den nächsten Mieter übergehen lassen wollen. 27 Prozent der Befragten haben vor, diese dem Nachmieter gegen eine Ablösezahlung zu überlassen. Gegenstand der Ablöse sind in der Regel diverse Inventare – von Schränken über Jalousien bis hin zur Balkonverkleidung.

Am häufigsten werden Einbauküchen gegen Ablöse im Zuge eines Mieterwechsels weiterverkauft: Die Küchen stellen 57 Prozent der verkauften Inventare. Dahinter folgen die einzelnen Einbau-Möbelstücke: Knapp 32 Prozent der Befragten haben schon mal eine Ablösezahlung für ihre eingebauten Einrichtungsgegenstände erhalten. Auf Platz drei stehen die verschiedensten Bodenbeläge, denn 17 Prozent der Studienteilnehmer konnten bereits diese dem Nachmieter gegen Ablöse übergeben. Außerdem wird oft eine Ablöse für sonstige Elektrogeräte wie Waschmaschine oder Kühlschrank gezahlt. Dabei beträgt die durchschnittliche Ablösesumme, die im Jahr 2018 gezahlt wird, 1.250 Euro.