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Motorradbekleidung: Wer sich wohl fühlt, fährt sicherer

Mit neuer Ausrüstung in die neue Zweirad-Saison: Das ist sicher eine gute Idee, nachdem in den vergangenen Jahren bei Helmen, Kleidung, Stiefeln und Handschuhen jede Menge Technik Einzug gehalten hat. Doch was passt für wen?

„In den vergangenen Jahren gab es bei den Schutzausrüstungen eine enorme Entwicklung“, so TÜV-SÜD-Motorradexperte Lars Krause. „Lederkombis sind heute klimatechnisch fast so gut wie Textilkleidung – und die wird wiederum in Sachen Abrieb immer besser.“ Wichtig seien aber auch optimale Bewegungsfreiheit und Schutz vor Witterungseinflüssen. Der Kragen darf etwa auch bei gebückter Haltung auf dem Racer nicht drücken. Denn: Wer sich wohl fühlt, fährt sicherer.

MotorradausrüstungTÜV

Wenn die Ausrüstung von Kopf bis Fuß passt, fahren Biker sicherer.
© TÜV Süd/TRD News

Grundsätzlich sollte vor dem Kauf geklärt werden, wie, wofür und wann das Motorrad zum Einsatz kommt. Für kurze Ausfahrten ist laut Krause der Einteiler gut. Geht es auf längere Touren oder will man mit dem Bike zum Arbeitsplatz pendeln, seien zweiteilige Textil- oder Lederkombinationen die richtige Wahl. Bei Protektoren spielen Größe, Form und Anordnung eine entscheidende Rolle. Dabei sollte auch auf die Prüfsiegel – EN 1621-2 gilt für Rückenprotektoren und EN 1621-1 für alle anderen – geachtet werden.

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