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Mobile Mehrwertgeräte gewinnen an Boden

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Ein Smartphone ersetzt die klassische Unterhaltungselektronik auf einen Schlag. Wer im Urlaub mit dem Smartphone Fotos schießt und an Freunde in der Heimat schicken möchte, sollte sicherstellen, dass das Datenroaming deaktiviert ist Bild. © vylip/pixabay.com/CCO / TRD digital

(TRD/CID) – Moderne Mobilgeräte lassen die klassische Elektronik beim Umsatz hinter sich zurück. Marktprognosen der Forschungsunternehmen EITO und GfK schätzen den Gesamtumsatz mit Geräten wie Fernsehern, Digital-Kameras, Audio-Anlagen oder Spielkonsolen im Jahr 2016 in Deutschland auf 9,5 Milliarden Euro. Dagegen liegt der Umsatz beim deutschen Smartphone-Markt 2016 bei 10,4 Milliarden Euro. „Smartphones und Tablets sind mittlerweile leistungsfähig genug, um für viele Kunden einfache Digital-Kameras, MP3-Player oder mobile Navigationsgeräte zu ersetzen“, erklärt Martin Börner vom Branchenverband Bitkom.

Auch die sogenannten „Wearables“ wie Smartwatches und Fitnesstracker erzielen hohe Umsätze von geschätzten 400 Millionen Euro. „Wearables liefern den Nutzern einen konkreten Mehrwert, vor allem im Bereich Sport und Fitness“, so der Fachmann. Natürlich spielt auch Musik auf dem Markt der Unterhaltungselektronik eine enorme Rolle. So hat das breite Angebot an Musikstreaming-Diensten die Kombination von Smartphone und Lautsprecher-Lösung die klassische Musikanlage etwas verdrängt.

Hier liegen die Erlöse bei rund 1,5 Milliarden Euro. Bei der Beliebtheit der Smartphones mit ihren vielfältigen Einsatzgebieten können Digital-Kameras nicht mithalten. „Wir beobachten gerade, wie der Markt für Consumer Electronics zunehmend vom Trend zum Smartphone plus X getrieben wird“, so Börner. Das Smartphone steht also im Zentrum des Unterhaltungsapparats und kann nach Bedarf mit weiterer Peripherie gekoppelt werden. „Das Smartphone nimmt nicht nur in der Entwicklung von Virtual Reality, sondern im gesamten Markt der klassischen Unterhaltungselektronik eine Schlüsselrolle ein“, so der Experte.

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