Wirtschaft und Soziales

Mittelgroße Städte bieten jungen Aufsteigern günstige Mieten und hippe Restaurants

Metropolen wie Berlin, Köln oder München sind zwar nicht out, aber viele junge Deutsche zieht es vermehrt in mittelgroße Städte. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Mieten sind deutlich günstiger, und auch der Besuch in einer angesagten Bar oder im hippen Restaurant sind bezahlbar. Und auch die Jobangebote sind oftmals besser.

KarlmarxStadt

Karl-Marx-Stadt war gestern, heute gehört Chemnitz zu den aufstrebenden Städten im Land, die bei jungen Deutschen beliebt sind.
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Aufstrebende, neue Schwarmstädte sind mittelgroße Universitätsstädte im Osten und Süden, zeigt eine aktuelle Immowelt-Analyse von 39 Schwarmstädten. Am günstigsten beim Blick auf die Mieten ist dabei Chemnitz mit 5,00 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Magdeburg (5,80 Euro) und Schwerin (6,50 Euro). Auch Erfurt und Potsdam punkten bei jungen Deutschen, obwohl sie mit 7,10 Euro beziehungsweise 9,50 Euro je Quadratmeter deutlich teurer sind.

In Süddeutschland sind die Kosten insgesamt zwar höher, im Vergleich zu München oder auch Stuttgart aber noch bezahlbar: Zu den aufstrebenden Städten gehören demnach Fürth, Bamberg und Passau mit 9,00 Euro je Quadratmeter Mietpreis. In Freiburg schlägt dagegen die Miete mit 11,30 Euro je Quadratmeter zu Buche, ähnlich ist es in anderen etablierten Städten.