Mediterrane Küche: Option für Nierenkranke

Mediterane Küche

Die mediterrane Küche gilt als besonders gesund. Davon können auch nierenkranke Menschen profitieren.
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(TRD/MP) Die mediterrane Küche gilt weithin als eine sehr gesunde Form der Ernährung. Auch nierenkranke Menschen können sie genießen, unter der Voraussetzung, dass sie regelmäßig die Laborparameter überprüfen lassen. Der Grund: Bei dieser Diät kommt es zu einer erhöhten Kalium-Zufuhr. Die Arbeitsgruppe „European Renal Nutrition“ der „European Renal Association-European Dialysis Transplant Association“ (ERA-EDTA) hat sich eingehend mit der Thematik befasst. Viele bereits festgestellte Vorzüge der Diät kommen Nierenpatienten zugute.

„Solange die Kaliumwerte im Normalbereich liegen, spricht vieles dafür, dass Nierenpatienten im Hinblick auf ihr kardiovaskuläres Risiko und auch im Hinblick auf nierenspezifische Problematiken von der mediterranen Diät profitieren,“ erklärt Jan C. Galle, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie.

Die Diät ist, so der Experte, phosphatarm. Sie ist zudem salzarm und kann daher den Blutdruck senken, was für Nierenpatienten bedeutsam ist, um die verbliebe Nierenfunktion noch möglichst lange zu erhalten. Weiterhin ist sie arm an gesättigten, aber reich an ungesättigten Fettsäuren, die in Fisch oder hochwertigen Ölen enthalten ist. Das führt zu einem guten Lipidspiegel und wirkt sich positiv auf die Herz-Kreislaufgesundheit aus, erläutert Galle.