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Modernisierung: Warum der Mieter zur Kasse gebeten wird

Sanierungsarbeiten an Wohnungen und Häusern haben oftmals Auswirkungen auf die Höhe der Miete. Um die Kosten der Investitionen wieder reinzuholen, muss der Mieter eine höhere Nutzungsentschädigung zahlen

 

MieterhöhungnachSanierungLBS

Nach einer Gebäude-Sanierung steigt die monatliche Miete manchmal in ungeahnte Höhen. © Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)/TRD Bauen und Wohnen

 

Sanierungsarbeiten an Wohnungen und Häusern kosten Geld und haben oftmals Auswirkungen auf die Höhe der Miete. Doch ein Mieter erlebte jetzt einen Preis-Schock. Denn seine monatlichen Zahlungen sollten anschließend von 754 Euro auf 1.267 Euro steigen. Er hielt das für einen nicht mehr zumutbaren Härtefall einer Luxus-Sanierung, die eindeutig darauf abziele, ihm das weitere Wohnen in dem Objekt unmöglich zu machen.

Doch die konkreten Arbeiten – Einsetzen von Isolierglas im Zuge eines Fensteraustausches, Bau eines Außenaufzuges, Anschluss an die Zentralheizung, Verlegen dreiadriger Stromleitungen unter Putz – betrachtete das zuständige Gericht nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS nicht als unzumutbar. Wenn sich der Eigentümer an gewisse Vorgaben halte, dann sei das gestattet. Dazu zählten eine Ankündigung der Arbeiten mindestens drei Monate vor Baubeginn und eine stichwortartige Beschreibung der beabsichtigten Änderungen. Eine maximal nötige zehntägige Abwesenheit des Mieters (bei Übernahme der Kosten für eine Ersatzunterkunft) sei zumutbar.

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