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Locker und maßvoll gekühlt durch den heißen Sommertag

Bei einer Hitzewelle kann schon mal der Kreislauf schlapp machen. © facundowin / Pixabay.com / CC0 /TRD

(TRD/MP) Die Hitze eines langen Sommertags steigt vielen Menschen zu Kopf. Auch der Schweiß bleibt an schwülen Tagen größtenteils auf der Haut kleben, der Körper kühlt nicht ab und schwitzt immer mehr. Gleichzeitig fährt der Kreislauf zurück, damit weniger eigene Wärme produziert wird, erklärt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Wer mehr schwitzt, muss mehr trinken, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. „Flüssigkeitsmangel schwächt den Kreislauf und damit die Versorgung der Organe. Außerdem holt man sich leicht eine Erkältung, wenn die Schleimhäute antrocknen und dann Viren und Bakterien nicht mehr so gut abwehren können“, sagt Dr. Grita Schedlbauer von der BGW.

Kühlung für die Haut in Form einer kalten Dusche ist eine schnelle Maßnahme gegen anhaltende Wärme. Für den Kreislauf kann die Methode aber belastend sein. Das maßvolle Kühlen einzelner Körperteile mit kalten Wickeln ist sanfter. „Dazu kann man immer mal wieder kaltes Wasser über die Hände und Handgelenke laufen lassen“, schlägt Dr. Schedlbauer vor. „Das lässt sich oft auch im Arbeitsalltag einrichten.“

Kleidung aus Baumwolle oder Leinen können für luftige Erfrischung sorgen, wenn es keine besondere Kleiderordnung zu beachten gilt. Ansonsten helfen Klimaanlagen und Sonnenschutzeinrichtungen. Ein leichter Luftzug durch einen Ventilator und ein angepasster Tagesrhythmus vervollständigen die Ratgeber-Liste des BGW. Größere Anstrengungen können in spätere Tageszeiten verlegt werden. Und wenn der Kreislauf schwächelt, muss auch gelegentlich eine Pause eingelegt werden.