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Liebesgrüße aus dem Netz führen oft zu Schadcode-Webseiten

 

 

Gdata2018

Vorsicht vor elektronischen Grüßen: Hier könnte Schad-Software lauern.
© G Data / TRD Blog News Portal 

 

(TRD/CID) Wer elektronische Grußbotschaften oder attraktive Kaufangebote für Geschenke erhält, sollte besonders vorsichtig sein. Denn oftmals führen Links zu Schadcode-Webseiten, die den Computer oder das mobile Gerät infizieren.

„Cyberkriminelle nutzen gezielt besondere Anlässe und Festtage für ihre Kampagnen aus“, erklärt ein Sprecher von einem Anti-Viren Softwarehersteller. „Die Täter haben es dabei insbesondere auf persönliche Daten wie Zugangsdaten für Benutzerkonten oder Kreditkarteninformationen abgesehen. Das direkte Stehlen von Geldbeträgen mit Hilfe von unseriösen Angeboten gehört aber genauso zum kriminellen Repertoire.“

Nachrichten sollten daher genau geprüft und im Zweifelsfall umgehend gelöscht, enthaltene Links nicht angeklickt werden. Zudem sollten sowohl auf dem PC als auch dem Mobilgerät eine umfassende Sicherheitslösung im Einsatz sein und das Betriebssystem und alle installierten Programme durch Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Einkäufe sollten Nutzer nur in seriösen Online-Shops tätigen und dafür sichere Zahlsysteme wie Paypal verwenden. Zudem sollten sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Versand- und eventuelle Zusatzkosten eingehend prüfen. Vorsicht ist laut den G Data Profis auch bei Kurz-URLs geboten, da verkürzte Links geradewegs auf Schadcode-Seiten führen könnten. Wer in sozialen Netzwerken von Unbekannten vermeintliche Grüße erhält, sollte ebenfalls die Finger von der Maus lassen und enthaltene Links nicht anklicken – sonst könnte die Freude darüber durch schädliche Software getrübt werden.