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Kostenlose Unterhaltungssoftware fest etabliert

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Free-to-Play Spiele locken Spieler durch ihr zunächst kostenloses Angebot. Der Umsatz wird in erster Linie durch kostenpflichtige Zusatzinhalte erzielt.
© Koelnmesse Bilddatenbank/ TRD Pressedienst

(TRD/CID)  In der Gamesbranche haben sich Free-to-Play Spiele seit geraumer Zeit etabliert. Auch auf dem deutschen Markt erfreuen sich die kostenlos spielbaren Titel großer Beliebtheit. Inzwischen ist das Segment fest etabliert und kaum mehr wegzudenken. 2016 wuchs dieses Marktsegment innerhalb eines Jahres um 17 Prozent auf insgesamt 659 Millionen Euro, wie der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK bekannt gibt. 

Die Schwelle ist für neue Spieler sehr gering, da bei diesem Modell zunächst keine Kosten anfallen. Erst, wenn die Spieler gefallen am Produkt gefunden haben, entscheiden sie, ob sie gegen Bezahlung zusätzliche Spielinhalte freischalten. Das können unterschiedlichste Elemente sein, die entweder Vorteile verschaffen, oder rein ästhetischer Natur sind.

3,9 Millionen Spieler haben sich 2016 für in-App-Käufe entschieden und damit für den Umsatzanstieg gesorgt. Im Schnitt gaben die Kunden monatlich 13,57 Euro hierfür aus, im Vorjahr lag der Schnitt noch bei 12,02 Euro.

„Die Möglichkeit, Free-to-Play-Spiele kostenfrei spielen zu können, lädt zum Ausprobieren und Erkunden ein. Entsprechende Titel müssen beim Spielen überzeugen, um dauerhaft erfolgreich zu sein“, kommentiert BIU-Geschäftsführer Felix Falk. „Damit sind Free-to-Play-Spiele nicht nur äußerst kundenfreundlich, sondern auch erfolgreich. Innerhalb weniger Jahre hat sich dieses Segment zu einer tragenden Säule des Gesamtmarktes für Games entwickelt.“

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