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Kleine Nebel-Kunde für Autofahrer

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Wenn der Nebel kommt: Damit Autofahrer den Durchblick behalten, müssen sie in dieser Situation einige Grundregeln beachten © TÜV Süd/TRD-Pressedienst

(TRD/MID) Plötzlich auftretender Nebel bringt Autofahrer immer wieder in Lebensgefahr. Viele verlieren in dieser Situation schnell den Durchblick und reagieren falsch – mit fatalen Folgen. Das muss nicht sein, wenn man einige Grundregeln beachtet. Bei Nebel sollte man zunächst den Abstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern vergrößern und die Geschwindigkeit maßvoll drosseln, erklären die Experten vom TÜV Süd. Danach heißt es: Scheibenwischer, Nebelscheinwerfer und gegebenenfalls auch die Nebelschlussleuchte einschalten. Eines sollten Autofahrer trotz Nebels auf keinen Fall machen: Unbegründet schlagartig bremsen. Denn das gefährdet immer den rückwärtigen Verkehr und kann schnell zu einer Massen-Karambolage führen.
 

Und noch etwas: Nebelschlussleuchten dürfen nur bei Sichtweiten unter 50 Meter und anders als die Nebelscheinwerfer nur bei Nebel eingeschaltet werden. Warum eigentlich? Ganz einfach: Weil sie bis zu 30-mal heller leuchten als die Rückleuchten und bei besseren Sichtverhältnissen die Nachfahrenden blenden. „Zur Orientierung dienen die Leitpfosten, die hierzulande in der Regel einen Abstand von 50 Metern haben“, erläutert Eberhard Lang vom TÜV Süd und fügt hinzu: „Autofahrer sollten unbedingt die Nebelschlussleuchten wieder ausschalten, wenn die Sicht über 50 Meter liegt.“