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Kfz-Saisonkennzeichen beeinflusst Versicherungseinstufung

(TRD/mid) Durch ein Saisonkennzeichen für Autos oder Motorräder lassen sich im Vergleich zu einem normalen Kennzeichen jährlich einige hundert Euro sparen. Diese Chance haben 2015 knapp 2,2 Millionen Halter wahrgenommen. Bei der Geltungsdauer – ein bis elf Monate sind möglich – ist jedoch zu berücksichtigen, dass diese Einfluss auf die Versicherungseinstufung hat. Nur wenn der Wagen für mindestens 180 Tage im Jahr angemeldet ist, wird der Halter laut einem Versicherer für das Jahr in eine bessere Schadenfreiheitsklasse eingestuft, wenn er keinen Schaden meldet.

Was viele ebenfalls nicht wissen: Das über ein Saisonkennzeichen angemeldete Fahrzeug ist auch in der Ruhephase Haftpflicht- und Kasko-versichert. Das ist zum Beispiel von Bedeutung, wenn das Teilzeit-Gefährt aus dem Winterquartier gestohlen wird. Den wohlbehüteten Stellplatz muss es übrigens wegen einer anstehenden Haupt- oder Abgasuntersuchung nicht verlassen: „Fallen die Untersuchungen in die Ruhezeit, genügt es, sich im ersten Monat der Wieder-Inbetriebnahme um neue Prüfsiegel zu kümmern“, so der Versicherer.

Foto: Yamaha/trd