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Keine Panik bei Tunnelfahrten

TunnelfahrtenTÜVRheinland

Mit Bedacht in die Röhre: Bei Tunnel-Durchfahrten müssen Autofahrer einige Spielregeln beachten. © TÜV Rheinland /TRD Blog News Portal

(TRD/MID) Im Straßentunnel ist dieser allgemeine Rat für Autofahrer das erste Gebot und trotz der Enge, der veränderten Sichtverhältnisse und des aufkommenden Gefühls der Mulmigkeit rät der TÜV Rheinland zu besonnenem Verhalten in dieser besonderen Situation. 

Experten raten: Beim Einfahren sollten mit besonderer Aufmerksamkeit die Verkehrszeichen und Ampelsignale beachtet werden, die Sonnenbrille abgesetzt und die Belüftungsanlage auf die Umluft-Position geschaltet werden. Bei einem Unfall und Stau gelten die gleichen Regeln wie auf offener Straße mit Warnblinkanlage, Bilden einer Rettungsgasse, Abstand zum Vordermann halten und Motor abstellen.

Bleibt das Auto mit einer Panne liegen, sind sofort die Warnblinker zu aktivieren, wenn möglich eine Haltebucht aufzusuchen und die Warnweste überzustreifen. Dann als Warnsignal das Warndreieck aufstellen. Hilferufe bei einem Unfall oder Bränden mit Rauchentwicklung sollten immer über das installierte Notrufsystem abgesetzt werden, weil vom Sicherheitspersonal automatisch der Standort erkannt wird. In der Tunnelbeleuchtung sind Orientierungshilfen und Hinweise auf Notausgänge enthalten. Bei einem Brand, so die TÜV-Fachleute, ist das Auto kein sicherer Rückzugsort. Kleinere Brände können mit einem bordeigenen Feuerlöscher oder mit den im Tunnel bereitgestellten Notfallmitteln gelöscht werden.

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