Kurioses

Karneval am Rhein und die häufigsten Verletzungen beim Liebesspiel

Neue Köstüme vor dem Tragen am besten waschen

(TRD/MP) Für viele Menschen sind die närrischen Tage der Höhepunkt des Jahres. Und ausgefallene Kostüme gehören für Karnevalisten zum Pflichtprogramm. Doch bei kleinen Kindern und unseren vierbeinigen Freunden ist Vorsicht bei der Kostümierung geboten. Warum das so ist, erklären die TÜV-Experten.

Beim Kauf gilt es für Eltern, besonders auf die Details zu achten. „Kostüme für Kinder bis 14 Jahre müssen eine CE-Kennzeichnung aufweisen, da sie als Spielzeug gehandelt werden“, sagt Hubert Mederer, Experte für Spielzeugprüfung bei TÜV Rheinland. Mit dem CE-Zeichen erklärt der Hersteller, dass sein Produkt die in der EU geltenden Vorschriften einhält. Ein spezielles Prüfzeichen für Karnevalkostüme gibt es nicht.

„Chemikalien, Produktionsrückstände oder Konservierungsstoffe können auch in Karnevals-Kostümen stecken“, sagt Hubert Mederer. Wer auf Nummer sicher gehen will, wäscht deshalb neue Textilien vor dem ersten Tragen. An der Verkleidung für Kleinkinder oder Hunde dürfen keine verschluckbaren Teile wie beispielsweise lockere Knöpfe oder Pailletten und Perlen vorhanden sein. Das gleiche gilt für lange Schnüre, Fransen und Kordeln.

Am besten sollte man beim Kauf schon sicherstellen, dass vor allem im Kopf-, Hals- und Brustbereich keine Kordeln herabhängen. Auch am übrigen Kostüm sollten nur kurze Kordeln ohne dreidimensionale Verzierungen wie Kordelstopper abstehen, betont der TÜV Rheinland-Experte. Damit könnten Kinder in den Spalten von Spielplatzgeräten oder in Türen von anfahrenden Fahrzeugen hängen bleiben und sich verletzen.

Auch Eltern sollten sich vergewissern, dass Diademe, Säbel oder Sheriff-Sterne keine scharfen Ecken und Kanten besitzen, um Verletzungen auszuschließen. Das Zubehör muss möglichst bruchsicher sein. Handelt es sich um ein Holzprodukt, sollten Eltern auf eine glatte Oberfläche ohne Splitter achten. Wer diese Ratschläge beachtet, kann sich ganz entspannt mit der Familie in die tollen Tage stürzen.

Quelle: Youtube /Stiftung Warentest – Sextoys im Test

Schadstoffe im Sex-Spielzeug

Die legendäre Beate Uhse hat Pionierarbeit auf dem Gebiet der Erotik geleistet. Viele Menschen hat da Lady der Liebe in Sachen Sex erst so richtig auf Touren gebracht. Vor allem mit Sexspielzeug hat sie ihre Kunden verwöhnt, Männer und Frauen gleichermaßen. Beate Uhse ist längst von uns gegangen, doch die Sextoys sind geblieben.

Das Sex-Spielzeug ist für immer mehr Menschen im wahrsten Sinne des Wortes ein fester Bestandteil des Liebeslebens. Der offene Umgang mit Sexualität und der diskrete Online­Handel kurbeln das Geschäft an. Pro Jahr werden in Deutschland schätzungsweise einige Millionen davon verkauft. Grund genug für die Stiftung Warentest die Bettgefährten genauer anzuschauen und zu prüfen, wie sicher sie eigentlich sind.

Sexspielzeug

– Nicht in allen Betten geht es hoch her. Dann schlägt für manchen die Stunde der Sextoys.© sasint / pixabay.com / TRD Medizin und Gesundheit

Die Stiftung Warentest hat deshalb erstmals Sex-Spielzeug getestet: Insgesamt 18 Vibratoren, Liebeskugeln und Penis-Ringe haben die Experten ins Labor geschickt und auf Schadstoffe untersucht. Darunter sind unter anderem der Womanizer, der Satisfyer und ein Paar­Vibrator von We-Vibe. Viele dieser Freudenspender waren nicht zu beanstanden, doch einige waren sehr stark mit Schadstoffen belastete Sextoys.

Darunter ist keineswegs nur Billigware (Preise: 6,80 bis 165 Euro), teilen die Experten mit. Viermal gab es die Note „Sehr gut“, gleich fünfmal allerdings lautete das Urteil: „Mangelhaft“. Bei den beanstandeten „Objekten“ wurden kritische Stoffe in sehr hohen Mengen gefunden. Darunter befand sich unter anderem der kritische Weichmacher Diethylhexyl­phthalat, kurz DEHP, der die Fruchtbarkeit schädigen kann oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Eine der großen Überraschungen im Test: Unter den Verlierern sind auch zwei teure Vibratoren – in puncto Schadstoffe ist teuer also nicht unbedingt besser.

Die häufigsten Verletzungen beim Liebesspiel

Die schönste Sache der Welt ist nicht ganz ungefährlich. Ungestümes Liebespiel und allzu große Experimentierfreude führen immer wieder zu Sexunfällen, die teilweise ernsthaften Verletzungen nach sich ziehen.

Der dank Dieter Bohlen wohl bekannteste Fauxpas im Bett ist der Penisbruch. Dabei knickt das erigierte Glied beispielsweise durch einen Stoß gegen den Beckenknochen der Frau ab. Der Bruch wird von einem Knall begleitet, der durch den Riss der Bindegewebsschicht um die Schwellkörper (Tunica albuginea) entsteht. Im Anschluss schwillt das verletzte Glied stark an und verfärbt sich violett bis dunkelblau. Für den Mann ist dies sehr schmerzhaft und ohne ärztliche Behandlung drohen bleibende Schäden wie eine Verkrümmung, Knotenbildung oder Erektionsstörungen. Aus diesem Grund sollte der Betroffene sich rasch auf den Weg ins Krankenhaus machen. Während der Fahrt lindert ein Eisbeutel die Schmerzen, gleichzeitig sollte der Penis mit der Hand zusammengepresst werden, um die Schwellung zu hemmen.

Ein großer Riss muss nach Angaben von „FitForFun“ operativ behandelt werden. Auch eine mit dem Penisbruch möglicherweise einhergehende Harnröhrenverletzung muss durch eine Operation behoben werden.

Ein echter Sexunfall-Klassiker ist auch der Riss des Penisbändchens. Dies ist weniger schmerzhaft als der Penisbruch, kann unter Umständen aber zu starken Blutungen führen. Kann die Blutung durch Druck nicht gestoppt werden, ist es unter Umständen nötig, die Wunde mit ein paar Stichen zu nähen. Zu einer derartigen Verletzung kommt es meist dann, wenn das Bändchen, das die Vorhaut an der Eichel befestigt, von Natur aus recht kurz ist und durch die Erektion bereits stark gespannt wird.

Viele Sexunfälle ereignen durch zu viel Experimentierfreude. Manche Männer versuchen beispielsweise, sich etwas in die Harnröhre zu stecken oder etwas enges über ihren Penis zu schieben. Dies ist jedoch sehr gefährlich, Gegenstände können abbrechen und in der Harnröhre stecken bleiben. Diese müssen dann vom Arzt mit einem Endoskop entfernt werden. Wer sich etwas Enges über das Glied stülpt, riskiert, dass sich der Gegenstand bei einem erigierten Penis nicht mehr entfernen lässt. Da in diesem Fall die Blutzufuhr unterbrochen wird, wird das männliche Glied regelrecht stranguliert und das Gewebe kann unwiderruflich zerstört werden. Aus diesem Grund dürfen nur elastische und speziell für diesen Zweck gedachte Sextoys verwendet werden.

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