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Kälbchen-Alarm im Internet der Dinge

(TRD/CID)  Internet der Dinge – das klingt ziemlich abstrakt. Dabei hat es sich im vergangenen Jahr stärker denn je ins praktische Alltagsleben eingenistet. Denn längst nutzen nicht nur Handys oder Tablets das Mobilfunk- und Datennetz – sondern auch Rinder, Autos, E-Bikes oder sogar Mülleimer.

KuhstallVodafone

Internet der Dinge im Kuhstall: Dank Moocall wissen Landwirte exakt, wann das Kälbchen kommt. © Vodafone/ TRD Wirtschaft

Der Alarm für die hochschwangere Kuh eines Telekommunikationsdienstleister heißt „Moocall“: Der mit einer SIM-Karte ausgestattete Sensor wird am Schwanz der schwangeren Kuh befestigt und registriert besondere Bewegungen während der Wehen. „Steht die Geburt eines Kälbchens unmittelbar bevor, wird der Bauer rechtzeitig alarmiert – per Kurznachricht auf dem Smartphone“, so ein Unternehmens-Sprecher. Nach seinen Worten konnten Bauern und Tierärzte durch frühzeitiges Eingreifen bei der Geburt schon das Leben von rund 5.000 neugeborenen Kälbern retten.

Ein Plus an Sicherheit für Haustiere bringt V-Pet. Ein Mini-Sensor am Halsband des Hundes funkt im Internet der Dinge und verrät dem Besitzer, wo sich der Vierbeiner gerade aufhält. Über eine App können Haustier-Besitzer auch den Kalorienverbrauch abrufen, ihre Tiere orten, wenn sie entlaufen sind und sie werden automatisch benachrichtigt, wenn Bello einen digitalen Zaun überschreitet.

Damit noch lange nicht genug: Das Internet der Dinge hält auch Städte schadstofffrei und sauber: So hat das IoT (Internet of Things) Future Lab intelligente Mülleimer entwickelt, die wissen, wann sie geleert werden müssen und die sich kurz vor dem maximalen Füllstand selbsttätig bemerkbar machen. Eine weitere Erfindung der IoT-Spezialisten ist die Wand, die illegale Sprayer riechen kann. Der Graffiti-Detektor registriert anhand von winzigen Farbpartikeln und Treibgasen aus der Spraydose, wann ein ungebetener Maler mit seinem Werk beginnt und schlägt Alarm.

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