Johannisbeeren für den „Zaubertrank“

Johannisberren

Gesund und lecker: Johannisbeeren enthalten viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. © Wort & Bild Verlag /TRD Essen und Trinken

(TRD/MP) Ein paar Johannisbeeren in die Mistel-Suppe und fertig ist der moderne Zaubertrank. Der hätte sicher auch Asterix dem Gallier gemundet. Denn egal in welcher Farbe – Johannisbeeren enthalten viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Ganz besonders aber die Schwarzen: „Sie sind ein heimisches Superfood“, sagt die Leipziger Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und Ernährungsberaterin Ulrike Böhm im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

In 100 Milligramm Vitamin C stecken laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung in einer Portion (100 Gramm) der Schwarzen Johannisbeere – doppelt so viel wie in Zitronen. „Die Schwarzen Johannisbeeren haben neben viel Vitamin C auch reichlich Vitamin E und Betacarotin – was der Körper wiederum in Vitamin A umwandelt“, erläutert Böhm. Die Beeren enthalten außerdem viele Ballaststoffe, leider aber auch sehr viel Trauben- und Fruchtzucker.

Um in den vollen Genuss der wichtigen Inhaltsstoffe zu kommen, sollten Johannisbeeren am besten frisch und direkt von der Rispe gezupft und gegessen werden. Am einfachsten trennt man die Beeren mit einer Gabel oder einem breitzinkigen Kamm von der Rispe. Da sich die kleinen Kügelchen leicht verschlucken lassen und so in die Luftröhre gelangen können, sollten sie für Kleinkinder mit einer Gabel zerdrückt oder durch einen Sieb gepresst werden. Für Babys sind sie nicht geeignet.