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Jobwechsel im Kfz-Gewerbe? Gerne! Löhne und Gehälter variieren teils erheblich

Viele Beschäftigte stehen einem Jobwechsel offen gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt der „kfz-betrieb“-Gehaltsreport 2018. Hier heißt es: „Nur für ein Viertel der Mitarbeiter in Deutschlands Autohäusern ohne leitende Funktion ist der Weggang zu einem anderen Arbeitgeber kein Thema.

Jobwechsel KFZ Gewerbe

Unterbezahlt:  Viele Beschäftigte des Kfz-Gewerbes in den unteren Lohngruppen stehen einem Jobwechsel offen gegenüber.-Die Löhne und Gehälter in Deutschlands Autohäusern variieren laut Umfrage teils erheblich – und zwar unter anderem nach Hierarchieebene, Betriebsgröße und Tätigkeitsbereich. Außerdem sind sie abhängig von regionalen Faktoren. © Pro Motor/ TRD Wirtschaft

(TRD/MID) Etwas loyaler sind leitende Angestellte unterhalb der Geschäftsführerebene, von denen rund 31 Prozent nicht zu einem anderen Unternehmen gehen würden. „Ganz anders schaut es mit Blick auf die Führungsetage eines Autohauses aus: „Von den Geschäftsführern und Inhabern wollen rund 70 Prozent nicht zu einer anderen Tätigkeit wechseln.“

 

Doch woran liegt dieses Fluktuationspotenzial? Laut Umfrage ist der häufigste Grund für Mitarbeiter ihr Unternehmen zu verlassen die bessere Verdienstaussicht. Fast 54 Prozent der leitenden Angestellten unterhalb der Geschäftsführerebene und 61 Prozent der übrigen Beschäftigten ohne leitende Funktion würden für mehr Geld zu einem anderen Unternehmen gehen. Das Arbeitsklima wäre hingegen für einen deutlich geringeren Teil der Mitarbeiter ein Wechselgrund.

Die generelle Stimmung in Deutschlands Autohäusern scheint indes zu passen: Insgesamt bewerten jeweils etwa zwei Drittel der leitenden Angestellten unterhalb der Geschäftsführerebene und der übrigen Mitarbeiter das Arbeitsklima in ihren Betrieben als gut. Weniger zufrieden sind die Mitarbeiter hingegen mit Aufstiegschancen, der Arbeitsbelastung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Löhne und Gehälter in Deutschlands Autohäusern variieren laut Umfrage teils erheblich – und zwar unter anderem nach Hierarchieebene, Betriebsgröße und Tätigkeitsbereich. Außerdem sind sie abhängig von regionalen Faktoren. Am meisten verdienen demnach Inhaber und Geschäftsführer von Autohäusern oder Autohausgruppen mit über 250 Beschäftigten. Deren mittleres Bruttogehalt beläuft sich auf jährlich 185.000 Euro.

Deutlich weniger verdienen die Chefs von Kleinstbetrieben mit bis zu neun Mitarbeitern, bei denen circa 40.000 Euro brutto auf dem Konto landen. Über alle Betriebsgrößenklassen hinweg liegt das mittlere Gehalt von Inhabern und Geschäftsführern bei 60.000 Euro. Leitende Mitarbeiter unterhalb der Geschäftsführerebene verdienen laut Umfrage im Mittel 47.500 Euro brutto. Beschäftigte ohne leitende Funktion haben ein mittleres Einkommen von 38.400 Euro brutto.