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Jeep Fans sagen dem Wrangler leise servus

JeepWrangler

Mitarbeiter im US-Werk Toledo verabschieden sich mit vielen Fotos vom Jeep Wrangler JK. © FCA /TRDmobil

 

(TRD/MID) Seit den 1980er Jahren steht der Jeep Wrangler für die rustikale Art des Fahrens. Vor rund zwölf Jahren kam der „Wrangler JK“ dazu. Aber nach mehr als 2,1 Millionen gebauten Fahrzeugen rollt nun der letzte Jeep Wrangler mit dem Werkscode „JK“ vom Band des Werkes FCA in Toledo im US-Bundesstaat Ohio. Er soll Platz machen für den neuen Jeep Pick up, der in der ersten Jahreshälfte 2019 auf den Markt kommt.

Zeit Abschied zu nehmen. Mitarbeiter des Montagewerkes posten zahlreiche Erinnerungs-Fotos vor dem weißen Jeep Wrangler Unlimited Rubicon, der zu einem Ausstellungsstück der Marke Jeep werden soll. „Diese Belegschaft hat während der letzten Jahre pausenlos dafür gearbeitet, die Träume unzähliger Jeep-Fans in aller Welt wahr werden zu lassen, nämlich dorthin fahren zu können, wohin sie nur ein Jeep Wrangler bringen kann,“ sagt Chuck Padden, Manager des Montagewerkes. „Wir sind stolz auf die Rolle, die wir in der Historie dieses Fahrzeugs gespielt haben und freuen uns darauf, dasselbe Engagement dem neuen Jeep Pick up entgegenzubringen.“

Seit dem Produktionsbeginn im Jahr 2006 wurde der kultige Wrangler JK als Teil eines innovativen Zulieferer-Park-Konzepts gebaut, bei dem Zulieferpartner wesentliche Anlagen für den Herstellungsprozess selbst auf dem Werksgelände bauen und unterhalten. FCA will dasselbe Produktionsprinzip zusammen mit den Zulieferpartnern fortführen, um den neuen Jeep Pick up zu bauen. Kuka und Hyundai Mobis sollen die Zulieferer für jeweils Karosserie und Fahrgestell bleiben.

Der Produktionsstandort atmet Geschichte: Bereits der erste Willys Overland MB – genannt „Jeep“ – entstand in einem Werk in Toledo. Bis heute ist das US-amerikanische Toledo die Heimatstadt all seiner direkten Nachfahren bis hin zum Jeep Wrangler (JK), und auch der neue Wrangler (JL) steht in der mehr als 75-jährigen Tradition.