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Im Putzeimer lauert der Chemie-Teufel

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Mit Reinigungsmitteln müssen Verbraucher vorsichtig hantieren und sie sollten stets Handschuhe tragen.  Foto: © html_pixabay.com_CCO/ TRD-Text im Netz
(TRD) Der Hausputz ist nicht nur lästig, es lauern auf Verbraucher auch erstzunehmende Gefahren: Denn Reinigungs-, Wasch- und Putzmittel enthalten Inhaltsstoffe, die für den Menschen schädlich sind. Der TÜV Rheinland warnt laut der Nachrichten-Agentur Global Press in diesem Zusammenhang vor Gefahrstoffen in den Haushalts-Chemikalien: Säuren, Laugen, Chlorverbindungen und/oder Tenside können bei unsachgemäßer Verwendung zu schweren Gesundheitsschäden führen. 

Weltweit einheitliche Gefahrstoff-Symbole warnen seit Sommer 2015 auf den Verpackungen: das Bomben-Piktogramm auf Feuerwerk zum Beispiel warnt vor der Explosionsgefahr und das Ausrufezeichen auf Tabs für Spülmaschinen vor der gesundheitsschädlichen Wirkung. „Jeder sollte sich mit dieser neuen Kennzeichnung vertraut machen, um potenzielle Gefahren zu erkennen und die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu ergreifen“, rät Peter Bruckhaus, Gefahrstoffexperte beim TÜV Rheinland.

Reinigungsmittel wie Backofensprays oder Fleckenentferner belasten vor allem Haut, Augen, Schleimhäute sowie die Atemwege und können zu chronischen Schäden führen. „Beim Putzen sollten Verbraucher generell Handschuhe tragen und gut lüften“, rät der Experte. Insbesondere in geschlossenen Räumen ohne Fenster wie Badezimmern kann es ohne ausreichende Belüftung zu einer hohen Luftbelastung kommen. Um die schädliche Wirkung zu reduzieren, sollten Verbraucher die Chemikalien-Dosis in Haushalt und Garten so gering wie möglich halten. Häufig kann schon beim Einkauf ein gesundheitlich weniger bedenkliches Produkt gewählt werden.

Toxische Mittelchen sollten nicht in andere Flaschen umgefüllt werden, schon gar nicht, wenn Kinder mit im Haushalt leben. 90 Prozent aller Vergiftungsunfälle betreffen Kleinkinder im Alter zwischen zehn Monaten und fünf Jahren. Deshalb raten Experten, Haushalts-Chemikalien vom Spülmittel bis zum Lampenöl immer in der Originalverpackung zu lassen, gut verschlossen und kindersicher aufbewahrt.