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Hundetransportsysteme auf dem Prüfstand der Warentester

(TRD/MID) Bei einer Vollbremsung werden nicht gesicherte Hunde im Fahrgastraum zu lebensgefährlichen Geschossen. Schon ein Vierbeiner mittlerer Größe saust mit der Wucht von rund 1.000 Kilogramm in Richtung Frontscheibe. Was also tun – Geschirr oder Transportbox? Die Stiftung Warentest hat unterschiedliche Hundetransportsysteme fürs Auto ausprobiert.

 

Prüfungsinstitut_ Hundetransportsysteme 2018/02

Mit der Wucht von etwa 1000 Kilogramm knallt der Dummy beim Aufprall nach vorn und zerfetzt das Hunde-Geschirr im Bruchteil einer Sekunde. © Stiftung Warentest / TRDmobil

 

Transportboxen aus Stahl

21 verschiedene Produkte wurden bei den Tests unter die Lupe genommen: Kunststoff-, Stoff- und Metallboxen, dazu Drahtkäfige und Geschirre, die am Gurt des Autos festgemacht werden. Klare Erkenntnis, nachgeprüft mit speziell konstruierten Crashtest-Dummys in Hundeform und -größe: Nur Transportboxen aus stabilem Metall bieten den nötigen Schutz für Mensch und Tier. Sie kosten zwischen rund 200 und 700 Euro – aber sie sind auch ihr Geld wert. Denn die billigeren Lösungen, Geschirre und Stoffboxen zwischen 23 und 120 Euro, fielen durch die Bank durch. Sie „rissen fast alle oder ließen die Dummys mit voller Wucht gegen den Vordersitz prallen“, heißt es im aktuellen Test-Heft. Ähnlich bescheiden schnitten zwei Transportkäfige für 60 und 78 Euro ab. Deren schmale Drahtstäbe verbogen sich beim Aufprall zu zackigen Spießen – Verletzungsgefahr! Insgesamt erhielten sechs von 21 Probanden die Note mangelhaft.

 

StiftungWarentestHund Peugeot2

Eine geschlossene Box ist noch immer die sicherste Variante für den Transport des Hundes im Auto. © Peugeot / TRDmobil

 

 

 

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