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Versicherungsschutz aktualisieren: Roller- und Mopedschilder werden nun blau

(TRD/MID) Zeitenwende: Während Deutschland bei strammen Minusgraden bibbert, tragen die Roller-Freunde bereits die Sonne im Herzen. Kein Wunder, denn pünktlich zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März startet die Rollersaison 2018. Da muss das geliebte Zweirad natürlich fit gemacht werden für die erste Ausfahrt. Roller-Fans sollten dabei allerdings auch die passende Versicherung im Auge haben, damit der Fahrspaß ungetrübt ist.

Roller, Mofa, Moped, E-Bike & Co. bequem online versichern

Frühlingsgefühle: Roller-Freunde freuen sich nach den dunklen Wintermonaten bereits auf die erste Ausfahrt bei wärmenden Sonnenstrahlen. © Helvetia Versicherung / TRD Auto und Zweirad

Die Kfz-Haftpflichtversicherung für Moped, Roller und Mofa übernimmt Schäden, die durch das versicherte Fahrzeug gegenüber Dritten entstanden sind. Dazu gehören zum Beispiel verletzte Personen oder Sachbeschädigungen. Die Teilkaskoversicherung tritt bei Brand, Diebstahl, Naturgewalten, Glasbruch sowie Unfällen mit Tieren oder einem Kurzschluss an der Verkabelung in Kraft. Kleines Beispiel gefällig? Die Roller-Versicherung kann ab sofort online abgeschlossen werden und soll ab 45 Euro je Versicherungsjahr kosten.

Ein Tipp: Ob ein Moped richtig versichert ist, lässt sich an der Farbe des Kennzeichens ablesen. Und die Kennzeichen wechseln jedes Jahr ihre Farbe: 2017 waren sie schwarz, im Jahr zuvor grün. Ein korrektes Kennzeichen ist wichtig, denn ohne erlischt der Versicherungsschutz und man macht sich strafbar. Ab dem 1. März 2018 tragen die versicherten Fahrzeuge ein blaues Kennzeichen.

Wer seine Moped-Versicherung abschließt, bekommt in der Regel innerhalb von 48 Stunden das blaue Nummernschild zusammen mit dem Versicherungsschein per Post zugeschickt, heißt es. Auch E-Bike- und Mofa-Versicherungen sind möglich.  Na dann: Da muss eigentlich nur noch der Frühling anrollen.

Auch in Altersteilzeit muss nicht auf den Dienstwagen verzichtet werden

(TRD/MID) Einen Dienstwagen zu haben, erleichtert vieles. Auch im privaten Bereich. Doch was, wenn die Altersteilzeit ansteht? Muss ich auf meine günstige Alltagshilfe verzichten? „Nein“, verrät jetzt ein Rechtschutzversicherer. „Angestellte, die einen Dienstwagen ausdrücklich auch privat nutzen dürfen, haben auch einen Anspruch auf das Fahrzeug, wenn sie sich in Altersteilzeit verabschieden. Zumindest, wenn es keine anderslautende vertragliche Vereinbarung gibt.“

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Fotos: Mini/TRDmobil

Die Rechtschutz-Experten betonen, dass ein Dienstwagen zum Gehalt eines Arbeitnehmers gehört. Und das muss auch gezahlt werden, wenn die Teilzeitbeschäftigung beginnt. In einem konkreten Fall sollte ein Mitarbeiter, der 35 Jahre lang einen Firmenwagen auch privat nutzen durfte, in der Freistellungsphase der Altersteilzeit sein Dienstfahrzeug abgeben. Das tat er zwar, forderte dann aber vom Arbeitgeber eine Entschädigung für die entgangene private Nutzung von über 21.000 Euro, da der Dienstwagen mit rund 730 Euro monatlich immerhin ein Gehaltsbestandteil war. Die Firma musste zahlen – allerdings nur auf Grundlage von einem Prozent des Listenpreises, was rund 340 Euro pro Monat entsprach. Den weiteren steuerlichen Zuschlag von 0,03 Prozent des Listenpreises pro Monat gestand ihm das Gericht nicht zu, weil er den Dienstwagen in der Freistellungsphase nicht für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzte (Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Az.: 5 Sa 565/14).

Motorrad 2018: Indianer-Fahrrad bringt Farbe ins Spiel

(TRD/MID) Es ist zwar nicht so, dass Motorräder der ältesten amerikanischen Motorradmarke Indian graue Mäuse sind. Mit einem neuen Custom-Lackprogramm werten die Amerikaner ihre beiden Modelle Scout und Roadmaster jetzt aber extra auf. In Deutschland stehen insgesamt sieben Farben zur Wahl. Die Lackierungen „Icon Black Hills Gold/Thunder Black“ und „Icon Mesa Red Smoke/Thunder Black“ hübschen den Tourer Roadmaster auf. Mit extravaganter Icon-Lackierung kostet die Maschine in Deutschland 32.150 Euro.

 

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Für die Modelle Scout (Bild) und Roadmaster hat Indian limitierte Lackierungen im Angebot.
© Indian / TRDBlog 

 

 

Für die Scout haben Kunden die Wahl zwischen den Lackierungen „Icon Solar Flare Yellow“, „Icon Brilliant Blue Smoke“ und „Icon Sunblaze Orange“. Der Preis für eine Icon Scout: 14.190 Euro. Mit einer der beiden exklusiven Zweifarb-Lackierungen „Icon Thunder Black/White and Red“ oder „Icon Dirt Track Smoke/Thunder Black“ sind 500 Euro mehr fällig. Alle Lackierungen der Indian Icon Paint Series sind streng limitiert. Die ersten Maschinen werden im Frühjahr 2018 ausgeliefert.

Hundetransportsysteme auf dem Prüfstand der Warentester

(TRD/MID) Bei einer Vollbremsung werden nicht gesicherte Hunde im Fahrgastraum zu lebensgefährlichen Geschossen. Schon ein Vierbeiner mittlerer Größe saust mit der Wucht von rund 1.000 Kilogramm in Richtung Frontscheibe. Was also tun – Geschirr oder Transportbox? Die Stiftung Warentest hat unterschiedliche Hundetransportsysteme fürs Auto ausprobiert.

 

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Mit der Wucht von etwa 1000 Kilogramm knallt der Dummy beim Aufprall nach vorn und zerfetzt das Hunde-Geschirr im Bruchteil einer Sekunde. © Stiftung Warentest / TRDmobil

 

Transportboxen aus Stahl

21 verschiedene Produkte wurden bei den Tests unter die Lupe genommen: Kunststoff-, Stoff- und Metallboxen, dazu Drahtkäfige und Geschirre, die am Gurt des Autos festgemacht werden. Klare Erkenntnis, nachgeprüft mit speziell konstruierten Crashtest-Dummys in Hundeform und -größe: Nur Transportboxen aus stabilem Metall bieten den nötigen Schutz für Mensch und Tier. Sie kosten zwischen rund 200 und 700 Euro – aber sie sind auch ihr Geld wert. Denn die billigeren Lösungen, Geschirre und Stoffboxen zwischen 23 und 120 Euro, fielen durch die Bank durch. Sie „rissen fast alle oder ließen die Dummys mit voller Wucht gegen den Vordersitz prallen“, heißt es im aktuellen Test-Heft. Ähnlich bescheiden schnitten zwei Transportkäfige für 60 und 78 Euro ab. Deren schmale Drahtstäbe verbogen sich beim Aufprall zu zackigen Spießen – Verletzungsgefahr! Insgesamt erhielten sechs von 21 Probanden die Note mangelhaft.

 

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Eine geschlossene Box ist noch immer die sicherste Variante für den Transport des Hundes im Auto. © Peugeot / TRDmobil

 

 

 

Audi A7 Sportback: Die knopflose Fahrmaschine

Im neuen Audi A7 Sportback zieht ein Bedienkonzept ein, das die Zahl der Bildschirme erhöht und die der Schalter und Knöpfe reduziert: radikal und nicht ohne Tücken. Den Ausgleich schaffen die hinreißende Optik, exzellente Fahreigenschaften und die geschickte Kombination aus Limousine und Coupé, die beim Sportler auch die praktische Seite nicht zu kurz kommen lässt.

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Quelle: Youtube Video des Motor-Informations-Dienst (mid)

(TRD/MID)  Die Idee ist inzwischen zwar nicht mehr ganz neu, aber nach wie vor faszinierend: Man kreuze eine Limousine mit einem Coupé, um dann zu sehen, wessen Gene sich durchsetzen. Ist das optische Ergebnis so wie beim Audi A7 Sportback der zweiten Generation, dann hat das Beste aus den zwei Konzepten zueinander gefunden. Die Audi-Designer haben einen hinreißenden viertürigen Gran Tourismo auf die Räder gestellt, der sich vor keiner Schönheitskonkurrenz fürchten müsste. Hinzu kommt: Durch das Verlängern des Radstandes und das leichte Anheben der Dachlinie legen auch die praktischen Aspekte zu, mit rund zwei Zentimetern mehr Bein- und Kopffreiheit. Damit Optik und Praktikabilität nicht allein das Kundeninteresse anfachen müssen, haben auch die Techniker der bayerischen Premium-Marke noch einmal aufgerüstet und sich fleißig am A8 orientiert. Start frei für ersten Aufgalopp mit dem A7, zu dem Audi in das sommerliche Kapstadt bat.

 

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Bedienpult der Moderne: Wer die Funktionen aktivieren will, muss genau zielen, um keine Überraschungen zu erleben. © Audi / TRDmobil 

 

 

Die Qual der Wahl zwischen den beiden wuchtigeren Antriebsoptionen, die Audi zur Markteinführung Mitte März anbietet, fällt schwer: TFSI-Benziner mit 340 PS und 7-Gang S-tronic oder TDI-Diesel tiptronic mit 286 PS. Beide Triebwerke schöpfen ihre Kraft jeweils aus sechs Zylindern, der Dampf wird an alle vier Räder weitergereicht. Wir nehmen den Benziner, weil wir wissen wollen, welchen Charakter der A7 in der Kombination aus potentem Ottomotor und flink schaltendem Doppelkupplungsgetriebe entwickelt (der Diesel-Drehmomentriese mit 620 Nm ist dagegen mit einer Wandlerautomatik gekoppelt). Schnell wird klar: Wer spontane Reaktionen am Gaspedal schnell umgesetzt wissen will, ist mit dem Benziner gut beraten. Schließlich dreht der Ottomotor bei Bedarf zügig hoch und das Doppelkupplungsgetriebe wählt dazu blitzschnell die passenden Gänge aus.

Dieses Dynamikpaket wird mit einem exzellenten Fahrwerk garniert, dessen Luftfederung (plus 1.990 Euro) Straßenunebenheiten mit großer Würde wegbügelt – speziell die langen Wellen auf der Autobahn. Wer die härtere Gangart bevorzugt, kann das Dynamikfahrwerk auf „Knopfdruck“ – wir gehen auf diesen Begriff noch ein - auf die Sporteinstellung einjustieren. Aber was wäre ein perfekt abgestimmtes Fahrwerk, wenn die Lenkung dem Fahrer wenig Kontakt zur Straße bescheren würde? In dieser Disziplin hat Audi wirklich gute Arbeit geleistet, denn die feinfühlige Dynamiklenkung samt optionaler Hinterachslenkung (1.900 Euro) lässt keine Fragen zum Straßenzustand offen und unterstützt den Fahrer je nach Fahrweise in bewundernswerter Präzision.

Kommen wir nun zum Begriff „Knopfdruck“. Er ist falsch, denn im A7 gibt es so gut wie keine Knöpfe mehr. Der quirlige Wagen wird letztlich fast komplett über Bildschirme bedient. Hier liegen Fluch und Segen der Moderne dicht beieinander. Auf der Positivseite steht die logische Handhabung per Touchscreen, die zum Beispiel ein Verändern des Maßstabs auf der Navigationskarte per Wischen mit zwei Fingern spielend einfach macht. Negativ dagegen, dass der Fahrer beim Auswählen vieler Funktionen auf dem je nach Lichteinfall spiegelnden unteren Bildschirm genau mit den Fingern zielen muss. Hinzu kommt: Wird zum Beispiel der Punkt für die Fahrwerksbeeinflussung exakt angepeilt, kann eine Bodenwelle den Wunsch schnell zunichte machen, weil man dann eventuell beim Temperaturwähler landet. In diesem Fall mögen Knöpfe und Schalter, wie sie bei Audi früher üblich waren, die bessere Wahl sein. Zumindest bei häufig gebrauchten Funktionen wäre eine zusätzliche „Knopfleiste“ hilfreich. Bei der Audio-Lautstärke-Regelung verzichtet Audi schließlich auch nicht auf den gut zu treffenden Knopf auf der Mittelkonsole.

Das Paradoxon der A7-Bedienung wird besonders an der Spreizung zwischen Head-up-Display (1.390 Euro) und der Bildschirmbedienung deutlich: Die genial deutlichen Infos in der Windschutzscheibe ermöglichen dem Fahrer, dass er den Blick nicht von der Straße abwenden muss, um beispielsweise über Tempo und Navigation informiert zu sein. Aber leider muss er nun den tief liegenden Bedienbildschirm mit den Augen fixieren, um zu treffen. Mal sehen, wie die Kunden darauf reagieren. Eventuell liegt die Zukunft in einem dualen System, das beide Möglichkeiten offen lässt. BMW hat schließlich auch aus der ursprünglichen Überfrachtung seines iDrive-Systems gelernt und daraus ein meisterliches Bedienkonzept entwickelt.

Trotzdem: Der neue A7 Sportback bleibt eine gelungene Mischung aus sportlicher Fahrmaschine, eleganter Limousine und dynamischem Coupé. Weder der Fahrspaß noch die praktische Seite kommen zu kurz. Für den Vorgänger haben sich über 200.000 Käufer entschieden – beim fast knopflosen Nachfolger könnten es trotz der hohen Einstiegsschwelle von 67.800 Euro deutlich mehr werden.

Technische Daten Audi A7 50 Sportback TFSI quattro S-tronic

Viertüriges Limousinen-Coupé der Oberklasse, Länge/Breite/Höhe in Metern: 4,97/1,91/1,42, Leergewicht: 1.815 kg, Zuladung: 655 kg, Tankinhalt: 63 oder 73 l, Kofferraumvolumen: 535 – 1.390 l.

Motor: V6-Benziner mit Direkteinspritzung, Hubraum 2.995 Kubik, Leistung: 250 kW/340 PS bei 5.000 bis 6.400 U/min, max. Drehmoment: 500 Nm bei 1.370 – 4.500 U/min, 0-100 km/h: 5,3 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Durchschnittsverbrauch: 6,8 – 7.2 (je nach Reifendimension) l Super/100km, CO2-Ausstoß: 154-163 g/km, Preis: ab 67.800 Euro.

 

 

 

Brad Pitts Bonneville wird versteigert

(TRD/MID) Die 2018er Motorradsaison steht vor der Tür, und viele Motorradfahrer schauen sich nach einem neuen oder gebrauchten fahrbaren Untersatz um. Wer bei seinen Motorradtouren auch ein bisschen Hollywood-Flair verspüren möchte, findet beim Auktionshaus Coys die richtige Maschine.

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Hollywood auf zwei Rädern: Die 2009er Triumph Bonneville Bud Ekins Desert Scrambler Special von Brad Pitt wird versteigert. © Coys/ TRD

Am 17. Februar versteigert Coys in London im Rahmen der MCN Carole Nash London International Motorcycle Show eine 2009er Triumph Bonneville Bud Ekins Desert Scrambler Special. Die Sonderanfertigung – nur drei Stück wurden gebaut – erinnert an den Stuntman Bud Ekins. Der war ein guter Freund von Hollywood-Legende Steve McQueen (1930 bis 1980). Doch damit nicht genug Hollywood-Glamour. Das Bike hat auch einen berühmten Vorbesitzer: Brad Pitt. Der hatte die Maschine vom Produzenten Jerry Weintraub geschenkt bekommen, der Tankdeckel ist mit einem Geburtstagsgruß graviert. 20.000 bis 30.000 Pfund soll die Triumph bringen, das entspricht 22.750 bis 34.130 Euro.

Beim Parken ist ein Autoreifen kein Luftballon

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Wird nur ein Bruchteil der Laufläche mit einem Viertel des Fahrzeuggewichtes belastet, kann das im Extremfall langfristig Bauteile des Reifens wie den Stahlcordgürtel oder die Karkasse beschädigen.
© Mirko Stepan / mid/TRD Blog

(TRD/MID)  Wer mit dem Auto in deutschen Innenstädten unterwegs ist, braucht Geduld. Rushhour ist fast rund um die Uhr, es geht nur im Schneckentempo voran. Und ist man dann endlich am Ziel angekommen, wartet das nächste Problem: Wohin mit dem Fahrzeug? Denn weit und breit ist kein vernünftiger Parkplatz in Sicht.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und endlosen Schleifen um die Häuserblocks nehmen es viele Autofahrer in ihrer Verzweiflung offenbar nicht mehr ganz so genau. Nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ quetschen und zwängen sie ihr Fahrzeug in jede Lücke. Oftmals nehmen diese Parkversuche lustige bis skurrile Ausmaße an. Da ist zum Beispiel die Variante „freischwebendes Auto“, bei der die Räder halb auf dem Bordstein stehen – schon beim Anblick hat man Mitleid mit den runden Dingern. Doch manche „Parksünder“ denken, ein Autoreifen sei ein Luftballon.

Das aber ist ein Trugschluss, denn der Autoreifen leidet. Schließlich trägt er ja das gesamte Gewicht eines Fahrzeugs samt Insassen – das sind im Durchschnitt mindestens 1,5 Tonnen und somit fast 400 Kilogramm pro Rad. Für diese Belastung ist ein Reifen konstruiert. Wird jedoch regelmäßig nur ein Bruchteil der Laufläche mit einem Viertel des Fahrzeuggewichtes belastet, wie beim beschriebenen Park-Szenario, kann das im Extremfall langfristig Bauteile des Reifens wie den Stahlcordgürtel oder die Karkasse beschädigen, sagt dazu Hankook-Reifenentwickler Thorsten Ideker im Interview mit dem Motor-Informations-Dienst (mid). „Dies gilt vor allem, wenn wegen mangelnder Kontrolle der vorgeschriebene Reifenfülldruck nicht eingehalten wurde.“ Wenn man die Beschädigungen dann bemerkt, ist es in der Regel oft zu spät. „Verformungen oder sogar Reifen-Platzer können im schlimmsten Fall die Folge sein“, warnt der Experte.

Nicht minder ungesund für den Reifen ist das Bordstein-Quetschen. Die meisten Autofahrer sind dann zu faul, noch mal ein Stück zurückzurollen. Ist das schlimm? Auch hier sei das Maß entscheidend, betont der Hankook-Experte: „Natürlich passiert das jedem einmal, und Bordsteinkanten sind in der Regel abgerundet. Wer aber ständig und in einem hohen Grad dem Reifen Quetschungen zufügt, der verringert dessen Haltbarkeit und riskiert langfristig Reifenschäden“, sagt Thorsten Ideker.

Ansonsten sollten Autofahrer nur noch regelmäßig darauf achten, dass der Luftdruck stimmt und sie nicht versehentlich die Seitenwand des Reifens beschädigen, indem sie längs entlang des Bordsteins „schleifen“, empfiehlt der Fachmann. Fazit: Mit ein paar kleinen Tipps wird das Einparken in Zukunft keine Luftnummer mehr.

 

Harley-Davidson Sport Glide: Ein dynamischer Tausendsassa

(TRD/MID)  – Kann ein Cruiser auch dynamisch sein? Wohl kaum, möchte man meinen. Noch dazu im Falle einer klassischen Harley, in der das Herz eines schweren V2-Motors pocht. Doch Konkurrenz macht erfinderisch. Unter dem immer deutlicheren Druck von Rivalen wie Indian machten die Harley-Davidson-Entwickler in Milwaukee kurzerhand aus zwei Baureihen eine: aus Softail und Dyna wurde die neue Softail mit mittlerweile acht Modellen. Jüngster Ableger: Die neue Sport Glide als vielseitiges Mittelding zwischen Cruiser und Roadster. Der Anspruch des neuen Allrounders von Harley ist hoch. Ob er ihm gerecht werden kann, zeigten erste Testfahrten auf Teneriffa.

3.718 m hoch ist der Teide auf Teneriffa. Da überrascht es kaum, dass extrem kurvenreiche Straßen gen Gipfel führen. Das richtige Terrain für einen Cruiser? Eigentlich nicht, doch die neue Harley-Davidson Sport Glide soll als nunmehr achter Ableger der neuen Softail-Generation den Spagat schaffen zwischen entspanntem Dahingleiten und beherzter Kurvenjagd in bislang nicht gekannten Schräglagen. Und tatsächlich: Beim heißen Ritt auf den Teide hinauf macht die Sport Glide richtig Spaß. Eine Links-Rechts-Kombination nach der anderen nimmt sie unter die von Michelin beigesteuerte Serienbereifung, ohne zu früh aufzusetzen. Irgendwann schleifen links die Fußraste und rechts die Ferse des Motorradstiefels. Aber das passiert erstaunlich spät für einen Cruiser aus Milwaukee.

Dass die Sport Glide aber auch ganz anders kann, beweist die praktische Ausstattung. Aufgrund zahlloser Kundenbefragungen – und zwar Käufer der eigenen Marke sowie bewusst auch die der Konkurrenz – hatte Harley-Davidson herausgefunden, worauf es bei einer neuen Softail-Baureihe ankommen würde. Ergebnis: Samt zierlicher Batwing-Verkleidung, die ausreichen Schutz vor Wind und Wetter spendet, sowie mit praktischen Koffern mit Einhandbedienung ist die Sport Glider ein veritabler Tourer für die weite Fahrt gen Horizont. Per Schnellverschluss legt Harleys neuer Allrounder jedoch im Handumdrehen einen Striptease hin, und übrig bleibt vom Tourer ein nackter, puristischer Roadster für den Fahrspaß in der Stadt und auf naheliegenden Landstraßen.

Dynamisches Fahrverhalten verdankt die Sport Glide dem leichteren und um satte 34 Prozent verwindungssteiferen Fahrwerk sowie dem starr im Rahmen aufgehängten „Milwaukee-Eight 107“-Motor. Die drei Ziffern stehen für 107 cubic inch Hubraum, was 1.745 Kubikzentimetern entspricht. Zwei Ausgleichswellen sorgen dafür, dass der Harley-Fahrer von heute sehr wohl etwas im Rückspiegel erkennt, und nicht vor lauter Vibrationen nur ein verschwommenes Bild vom rückwärtigen Verkehr sieht. Auch die Zahlen des neuentwickelten V2-Motors können sich sehen lassen: 84 PS klingt noch relativ bescheiden für einen 317 kg-Cruiser. Doch vor allem 145 Nm bringen Schubkraft in allen Lebenslagen. Sie liegen bereits bei 3.000 U/min an und sorgen dafür, dass man selbst auf den steilen Pfaden zu Spaniens höchsten Berggipfel hinauf selten das geschmeidig arbeitende Sechsgang-Getriebe bemühen muss. Der zweite Gang reicht fast immer, den kleinen Rest übernimmt der 3. Gang.

Die Ergonomie im breiten Sattel der Sport Glide überrascht ebenfalls positiv. Einerseits bequem genug für langes Dahincruisen, andererseits aktiv genug für die flotte Fahrt durchs Kurvengewirr am Teide. Wo bisherige Softails schon längst mit kratzender Fußraste das Ende der Schräglagenfreiheit beklagt hätten, nimmt die neue Sport Glide lässig fast jeden noch so engen Radius, ohne aufzusetzen. Allerdings: Der Begriff „Sport“ im Modellnamen ist dann doch mehr der Markenhistorie geschuldet, als dass sich der neue Tausendsasse wirklich so arg sportlich zeigen würde. Irgendwann ist dann doch Schluss mit den Schräglagen, und so geht die jüngste Softail als dynamischste ihrer Art in die Geschichte ein – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Dennoch glaubt Harley-Davidson, mit der neuen Mischung aus Cruiser und Roadster neue Kunden zur US-Kultmarke holen zu können. Vor allem jüngere und mehr weibliche Kundschaft sollen es sein. Bei zuletzt konstant rund zehn Prozent Marktanteil in Deutschland ist dies keine absolute Notwendigkeit, aber natürlich wünschenswert. Jedes zehnte Bike hierzulande eine Harley? Angesichts der Preise, die man für die V2-Bikes aus Milwaukee hinlegen muss, ist das umso erstaunlicher. 17.995 Euro sind auch für die neue Sport Glide kein Pappenstil, aber wenigstens gewährt Harley-Davidson seit dem Modelljahrgang 2018 vier Jahre Garantie auf alle Modelle.

Vom Design her setzt sich Harleys Allrounder wahrhaft „glänzend“ in Szene, denn reichlich Chrom sorgt für klassisches Flair – besonders in der schwarzen Lackierung „Vivid Black“. Extrem auffällig und für unseren Geschmack auch sehr gelungen: Die dynamisch gestylten „Mantis“-Leichtmetallfelgen. Vorne im 18 Zoll-Format mit 130er-Bereifung von Michelin und geführt von einer 43 Millimeter starken Upside-Down-Gabel. Hinten mit 16 Zoll und 180er-Reifenbreite. Ebenfalls ein starker Kundenwunsch, den die neue Sport Glide prompt erfüllt: Bisher musste man die Sitzbank demontieren, um das hintere Federbein zu verstellen. Jetzt genügt ein Dreh am Knauf rechts unter dem Seitendeckel, schon passt man die Vorspannung des Zentralfederbeins den aktuellen Begebenheiten oder dem Gewicht des Fahrers und des Sozius an.

Wer möchte, kann gegen Aufpreis eine höhere Scheibe ordern. Die praktischen Koffer mit Einhandbedienung fassen insgesamt rund 50 Liter Gepäck. Das ist nicht enorm, reicht aber fürs Wochenende zu zweit. Wohl fühlen sich im Sattel der Sport Glide nicht nur gleichfalls sportliche Fahrer und Touring-Fans, sondern auch Biker unterschiedlicher Statur. Dank der nach vorn verlegten Fußrasten ergibt sich relativ viel Spielraum für größere oder kleinere Harley-Fans. LED-Leuchten unterstützen den eigenständigen Auftritt des neuen Softail-Modells, hinten sind LED-Rück- und Bremsleuchten in die Blinker integriert. Zum möglichen Zubehör gehören eine Sissy-Bar (für die Sozia zum Anlehnen des Rückens), ein Gepäckträger und ein Tour Pak. Wir finden allerdings, dass der Reiz der Sport Glide gerade in ihrer schnellen Vielseitigkeit liegt. Deshalb wird es wohl meist bei der spontanen Verwandlung vom Cruiser mit Verkleidung und Koffern in einen nackten Roadster bleiben.

Allrounder mit luft- und flüssigkeitsgekühltem Zweizylinder-Viertakt-VTwin im 45 Grad-Winkel, Hubraum 1.745 cm3, max. Leistung 62 kW (84 PS) bei 5.450 U/min, (alternativ 32 kW/44 PS bei 5.020 U/min), max. Drehmoment 145 Nm bei 3.000 U/min (44 PS-Version: 105 Nm bei 2.000 U/min), „Cruise Drive“-Sechsganggetriebe, Zahnriemen.

Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, Oberzug in Backbone-Bauweise, vorn Upside-down-Telegabel mit 43 mm Tauchrohrdurchmesser, hinten Zentralfederbein mit hydraulisch von Hand einstellbarer Federbasis, Dreieckschwinge aus Stahlrohr, Vierkantstahlprofil und Gussformelementen, vorn eine Scheibenbremse gelocht 300 mm mit Vierkolben-Festsattel, hinten eine Scheibenbremse gelocht 292 mm mit Zweikolben-Schwimmsattel, ABS, Reifen vorn 130/70 B18 63H, hinten 180/70 B16 77H, Sitzhöhe 680 mm, Tankinhalt 18,9 Liter, Leergewicht 317 kg, zul. Gesamtgewicht 526 kg, Höchstgeschwindigkeit 190 km/h, Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,3 l/100 km, Garantie vier Jahre ohne km-Begrenzung, Preis: 17.995 Euro

Motorradhersteller Kawasaki feiert goldene Hochzeit in Deutschland

 

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Mit der in einem klassischen Cafe-Racer-Outfit gekleideten Z900RS CAFE verbindet Kawasaki Tradition mit moderner Technik und Sportlichkeit. © Kawasaki /TRDmobil

 

Seit genau einem halben Jahrhundert ist die grüne Marke des Motorradsegments in Deutschland vertreten, Kawasaki. Und was könnte da besser passen, als ein auf 350 Exemplare limitiertes Sondermodell. Mit der in einem klassischen Cafe-Racer-Outfit gekleideten Z900RS CAFE verbindet Kawasaki Tradition mit moderner Technik und Sportlichkeit.

Jedes des 350 Exemplare ist mit einer Fahrzeugnummer auf den Seitendeckeln und dem Tankring ausgestattet. Hinzu kommt eine aufwändig gestaltete Jubiläumsbox mit einem Zertifikat, der Jubiläumsausgabe der Kundenzeitschrift „Lime Green“, einem Z900RS-CAFE-3D-Acrylwürfel, einem Schlüsselanhänger sowie einem eigens produzierten Postkartenheft mit Motiven aus den letzten 50 Jahren.

 

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12.195 Euro kostet das auf 350 Exemplare limitierte Sondermodell Kawasaki Z900RS CAFE.
© Kawasaki / TRD mobil 

 

 

Motorsport-Saison 2018: Beim 24-Stunden-Rennen in Dubai strahlt der Stern in der Wüste

 

24h Dubai 2018 powered by Hankook - Foto: Gruppe C Photography

So sehen Sieger aus: Der Reifenhersteller ist seit 2014 exklusiver Reifenpartner und Titelsponsor des 24-Stunden-Klassikers in Dubai. © Hankook / TRDmobil

 

(TRD/MID)  – Mit einer Sternstunde in der Wüste wurde die Motorsport-Saison 2018 jetzt eröffnet. Denn das Black-Falcon-Team von Mercedes-AMG sicherte sich beim 24-Stunden-Rennen in Dubai nach 2012, 2013 und 2015 erneut den Gesamtsieg. Beim ersten Highlight der neuen Langstrecken-Saison setzte sich das Fahrer-Quartett Abdulaziz Al Faisal, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Gabriele Piana im Mercedes-AMG GT3 durch.

Den Zuschauern wurde bei der 13. Auflage des Wüsten-Klassikers einiges geboten. Gleich 394 Fahrer sorgten in den 91 eingesetzten Rennfahrzeugen für spannende Unterhaltung. Auf der teilweise sandigen und rutschigen Fahrbahn spielten die Reifen eine wichtige Rolle. Dabei vertrauen die Fahrer und Teams auf Hankook. Das Unternehmen ist seit 2014 exklusiver Reifenpartner und Titelsponsor des 24-Stunden-Klassikers in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

 

24h Dubai 2018 powered by Hankook - Foto: Gruppe C Photography

Dubai feiert das 24-Stunden-Rennen mit einem großen Feuerwerk.
© Hankook / TRDblog

 

Einer der „Hauptdarsteller“ war deshalb der Ventus Race Trockenreifen. „Unsere Rennreifen wurden von allen Teams und Fahrern gelobt. Sie sind nicht nur schnell, sondern geben den Piloten auch die nötige Sicherheit, die man bei einem Langstreckenrennen braucht, um erfolgreich zu sein“, sagt Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa. Der Ventus Race Trockenreifen bestand auch nach Auskunft der Fahrer den Härtetest mit Bravour. Tagsüber herrschten Streckentemperaturen von mehr als 40 Grad Celsius, nachts kühlte der Asphalt allerdings merklich ab. Unter diesen extremen Bedingungen überzeugten die Reifen mit viel Konstanz und einem gleichmäßig hohen Grip-Niveau, teilten die Hankook-Experten mit und zogen eine rundum positive Bilanz.

Das Team Black Falcon mit der Startnummer 2 war mit dem Mercedes-AMG GT3 von Startplatz drei ins Rennen gegangen. Nachdem das führende Schwesterauto mit der Startnummer 3 durch eine Kollision vier Stunden vor Schluss ausschied, war der Mannschaft der Sieg nicht mehr zu nehmen. Der Porsche 991 GT3 R vom Team Manthey Racing eroberte nach einem starken Schlussspurt noch Rang zwei.

Auf Position drei landete schließlich der Lamborghini Huracán GT3, der sich im Qualifying noch die Pole Position gesichert hatte. Bester Audi R8 LMS war das Fahrzeug vom Team BWT Mücke Motorsport mit der Start-Nummer 9 auf Platz fünf. Die brandneuen Audi R8 LMS GT vom Team Phoenix Racing feierten mit den Rennreifen von Titelsponsor und Premium-Hersteller Hankook bei ihrem Einstand einen Doppelsieg in der GT4-Wertung.

Einer der heimlichen Sieger war nach insgesamt 606 Runden auch Titelsponsor Hankook. „Wir haben hier ein fantastisches Rennen gesehen, das spannend bis zum Schluss war“, sagte Manfred Sandbichler. „Unsere Rennreifen haben bei unterschiedlichsten Bedingungen perfekt funktioniert.“ Die „Hankook 24H Dubai“ waren vor malerischer Kulisse wie in jedem Jahr ein toller Start in die Langstreckensaison 2018. Und für das siegreiche Team war es fast so wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

Das nächste Rennen der Serie geht vom 9. bis zum 11. März 2018 im englischen Silverstone über die Bühne. Den meisten Fans ist diese Rennstrecke sicher ein Begriff, denn dort findet jedes Jahr der Große Preis von Großbritannien in der Formel 1 statt.

Bayerische MINI-Bullenschleuder in Blau-Silber als PR-Objekt

 (TRD/MID)  Zur Gangsterjagd wird er nicht eingesetzt – obwohl er sicher das Zeug dazu hätte. Aber als auffallendes Kommunikations-Gefährt macht der Mini im aktuellen Farbkleid der bayerischen Polizei auch eine blendende Figur.

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– Mini-Deutschland-Chef Christian Ach präsentiert mit Polizeipräsident Hubertus Andrä den neuen Münchner Polizei-Mini. Fotos: © Mini/TRD mobil

Der Streifen-Mini wird von den Mitarbeitern der Pressestelle im Polizeipräsidium München etwa bei Informationsveranstaltungen oder bei Großereignissen wie dem Oktoberfest, auf Messen und zur Nachwuchswerbung eingesetzt, heißt es. Ausgestattet ist er mit einer Signalanlage, Funk- und Telefonausrüstung. Polizei-Minis sind in München seit der Wiedergeburt der Marke 2001 im Einsatz und stets ein beliebtes Foto-Motiv.

Die neue A-Klasse: Hey Mercedes!

(TRD/MID) Der äußere Rahmen passte schon mal perfekt: Das imposante Industrie-Denkmal Kromhouthal in Amsterdam gab die Kulisse für eine Enthüllung der besonderen Art: Hunderte Ehrengäste bestaunten mit Daimler-Chef Dieter Zetsche die Enthüllung der vierten A-Klasse-Generation. Erster Eindruck: Der kompakte Benz ist dynamisch wie sein Vorgänger. Aber auch einen ganzen Tick erwachsener. Und dabei wirkt er jünger denn je.

Bei deutlich veränderten Außenmaßen – die Außenlänge beträgt jetzt stolze 4,42 Meter, ein Plus von zwölf Zentimetern – haben die Designer und Techniker nicht nur den Auftritt der A-Klasse weiter verfeinert, frischer und jünger gemacht. Sie haben durch geschickte Veränderungen speziell an den hinteren Dachlinien dafür gesorgt, dass die Fondpassagiere leichter einsteigen können und mehr Platz zur Verfügung haben. Von den Tagfahrleuchten im Fackel-Design bis zu den zweigeteilten, schmaleren Rücklichtern strahlt der Kompakte 4.0 die typische Mercedes-Aura aus. Die Stuttgarter sprechen in diesem Zusammenhang ganz unbescheiden vom „Maßstab in der Kompaktklasse“.

Außer einem deutlichen Zugewinn beim Platzangebot für Besatzung und Gepäck (Kofferraumvolumen: 370 Liter) verkörpert die A-Klasse den aus höheren Baureihen herunterdemokratisierten Stand der Technik beim Antrieb, den Assistenzsystemen, dem autonomen Fahren und den Infotainment-Möglichkeiten. Beispielhaft steht dafür die erstmals eingesetzte Mercedes-Benz User Experience (MBUX): Sie kombiniert laut Entwicklungsvorstand Ola Källenius „intuitive und natürliche Bedienung mit intelligenter und lernender Software“.

Demokratisierungstendenzen gibt es auch bei der Ausstattung des Armaturenbretts. Es wird dominiert von einem völlig freistehenden Display in drei Ausführungen mit zwei bis zu 10,25-Zoll großen Displays. Die S-Klasse lässt herzlich grüßen. Die Bildschirme sind Teil des Bedienkonzepts, zu dem auch das Touchpad auf der Mittelkonsole und Touch-Control-Knöpfe im Lenkrad gehören. Die Sprachsteuerung erreicht in der A-Klasse einen neuen Level, aktiviert wird sie ähnlich der Systeme von Google oder Apple mit einem coolen „Hey Mercedes!“ Auswendig gelernte Ansagen sind damit Vergangenheit, das cloudbasierte und selbstlernende System versteht die Alltagssprache.

An allen Ecken und Enden ist Feinschliff im Detail festzustellen. So ist die Kofferraumklappe größer, sind die Sitze erstmals neben der Beheizung auch mit einer Klimatisierungs- und einer Massagefunktion zu haben. Auch bei der aktiven Sicherheit stand die S-Klasse Pate, der Kompakte mit Stern soll dank einer ganzen Armada von elektronischen Helfern „das höchste Niveau im Segment“ ausweisen. Neu sind auch die Multibeam oder High Performance LED-Scheinwerfer.

Zum Start im Frühjahr bietet Mercedes zwei nagelneue Benziner an. Im A 200 arbeitet ein 1,4-Liter-Aggregat mit 163 PS und 250 Newtonmeter, das mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Schnitt 5,1, mit Handschalter 5,6 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll. Beim Zweiliter-Motor im A 250, der nur mit Automatik zu haben ist, geht es um 224 PS, 350 Nm und 6,0 Liter. Kurz darauf liefern die Schwaben auch noch den A 180 d mit Automatik, 116 PS, 260 Nm, einem Abgassystem mit Harnstoff-Technologie und einem Normverbrauch von 4,1 Liter nach. „Weitere neue Motoren folgen“, so ein Mercedes-Sprecher. Serienmäßig ist ein 43 Liter-Tank installiert, optional gibt es auch einen Spritbehälter mit 51 Litern.

Serienmäßig rollt die A-Klasse auf 16-Zöllern. Zur Wahl stehen zwei Fahrwerksauslegungen, das Dynamic Select-System mit verschiedenen vorkonfigurierten Fahrprogrammen und Front- oder Allradantrieb. Ausgeliefert wird die vierte Generation ab Mai, Daimler-Chef Zetsche traut ihr weltweit ähnliche Eroberungsraten wie dem Vorgängermodell zu, das den Altersdurchschnitt der Käufer um rund zehn Jahre nach unten drückte.

 

Jaguar auch im Eis schnell unter Strom

(TRD/MID) – Bei Eiseskälte bleibt der Jaguar I-Pace vollkommen cool. Da wird es dem Besitzer warm ums Herz. Bei arktischen Temperaturen von minus 40 Grad Celsius bleiben alle wichtigen Funktionen des Stromers bestehen. Das Laden an der Schnellladestation dauert etwa 45 Minuten. Dass die eiskalten Verhältnisse dem Modell nichts ausmachen, haben Prototypen des neuen I-Pace auf dem Wintertestgelände Arjeplog in Schweden jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

„Der I-Pace wird dank Schnellladefunktion unseren Kunden nicht nur die täglichen Erledigungen und Fahrten ermöglichen, sondern sie auch unter verschiedensten Bedingungen und Klimaextremen kraftvoll und sicher ans Ziel bringen“, versichert Ian Hoban, Jaguar-Baureihen-Direktor. „In Verbindung mit den vielseitigen Tugenden unserer erfolgreichen Pace-Familie kommt hier ein elektrisches Performance-SUV wie noch kein anderes zuvor auf den Markt.“

Darüber hinaus will Jaguar Kunden die Möglichkeit bieten, vor Antritt einer Fahrt mittels Netzstrom die Batterien zu konditionieren und die gewünschte Innenraumtemperatur zu programmieren. Auf diese Weise lassen sich die maximale Reichweite, die Performance und der Komfort optimieren – und zwar sowohl bei extremer Kälte als auch bei Hitze, teil der Hersteller mit. Bevorzugte Aufladezeiten oder andere Programmierungswünsche lassen sich über das bordeigene InControl-System oder eine ferngesteuerte Smartphone-App eingeben – so einfach, wie das Einstellen eines Weckers, verspricht Jaguar . Die erste Messe-Präsentation findet am 6. März 2018 auf dem Genfer Autosalon statt.

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Cooler Typ: der Jaguar I-Pace. © Jaguar Land Rover/trdmobil

Dem Sekundenschlaf entkommen

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Sekundenschlaf kann tödlich enden. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)/TRDmobil

(TRD/MID) – Die Sonne geht unter, die Autobahn ist leer und die Geschwindigkeitsbegrenzung zieht sich über schier endlose Kilometer. Gleichzeitig erfüllt ein gemütliches Schnarchkonzert auf der Rückbank den Innenraum des Fahrzeugs. Wer in dieser Situation hellwach bleiben will, muss aktiv werden. Denn leider viel zu oft wird der Fahrer von einer der größten Gefahren im Straßenverkehr heimgesucht: dem Sekundenschlaf.

Jeder Autofahrer, der sich dieser Gefahr bewusst ist, versucht mit seinen eigenen Mitteln dieser Gefahr zu entkommen. „Leider sind die häufig falsch und wirkungslos, zum Beispiel in den frühen Morgenstunden loszufahren. In den frühen Morgenstunden ist die Einschlafneigung besonders hoch. Der sogenannte biologische Tiefpunkt ist zwischen zwei und fünf Uhr morgens. Zu diesen Zeiten häufen sich erwiesener Maßen auch die Unfälle“, mahnt TÜV Süd-Expertin Andrea Häußler.

Das Problem beim Sekundenschlaf ist, dass viele Autofahrer die eindeutigen Warnsignale wissentlich übersehen. „Müdigkeit beim Autofahren macht sich nicht schlagartig bemerkbar. Es gibt immer Warnsignale im Fahrverhalten, zum Beispiel: Übersehen von Verkehrszeichen, wechselndes Fahrtempo oder Probleme beim Spurhalten. Weitere Anzeichen sind auch: Frösteln, Nervosität und gedankliches Abschweifen“, erklärt Andrea Häußler und rät: „Bei ersten Anzeichen am besten einen Parkplatz anfahren und eine kurze Schlafpause von zehn bis zwanzig Minuten einlegen. Grundsätzlich sollte man nach zwei bis drei Stunden eine Pause machen. Bei langen Strecken sollte man auch auf die Ernährung achten, lieber mehrere leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, statt einer großen, schweren zum Mittag.“

Ein weiteres probates Mittel ist zudem, die Pausen nicht nur sitzend im Auto, sondern an der frischen Luft mit ein wenig Bewegung zu kombinieren. Und immer daran denken: Es geht nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch um die der anderen Verkehrsteilnehmer und selbstverständlich auch der tief und fest schlummernden Mitfahrer.

Das neue Einmaleins der Oldtimer

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Wer einen Oldtimer-Schatz wie den Jaguar E-Type besitzt, sollte bestens informiert sein.
© Jaguar/TRDmobil

 (TRD/MID) Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat ihren Informationsflyer zum Thema „Klassiker“ unter dem Motto „16 Fragen und Antworten zu Oldtimern und der Oldtimer-Richtlinie“ aktualisiert und neu aufgelegt. Im Internet kann die Informationsdatei heruntergeladen werden. Es gibt aber auch gedruckte Exemplare.

Die Fragen sind vielfältig: „Wie alt muss ein Fahrzeug sein, um als Oldtimer eingestuft zu werden? Welche Möglichkeiten der Zulassung gibt es? Mit welcher Zulassungsart spare ich Steuer und Versicherung? Für welches Kennzeichen ist eine Oldtimerbegutachtung erforderlich? Welche Abweichungen sind vom Originalzustand erlaubt?“ Auf all das geben die Experten einen Ratschlag. Printexemplare können bei der Zentrale in Stuttgart kostenlos angefordert werden.

Lautloser Sargtransporter

(TRD/MID) – Der Weg zur letzten Ruhestätte kann auch nahezu geräuschlos vonstatten gehen: Denn ein neues Leichenwagenmodell basiert auf einem Tesla Model S. Entdeckt wurde das ungewöhnliche Fahrzeug von Rennfahrer und Fernsehmoderator Helge Thomsen. Mit 322kW/438 PS dürfte dieser Sargtransporter zu den schnellsten der Welt gehören. Im Rahmen seiner Sendung „Grip“ (RTL II) will Thomsen nun mit dem elektrisch angetriebenen Leichenwagen über eine Rennstrecke brettern – hoffentlich ohne Fahrgast im Kofferraum.

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Rennfahrer Helge Thomsen präsentiert in seiner Motor-Sendung „Grip“ einen Leichenwagen, der auf dem Tesla Model S basiert. © RTL II/ TRD Blog

Taxi-App: 600 Mal zum Mond und zurück

 

(TRD/MID) – Wer in ein Taxi steigt und einen kurzen Blick auf den Kilometerstand wirft, mag sich vielleicht mal in einer stillen Stunde gefragt haben: „Wie viele Kilometer fährt denn wohl so ein Taxifahrer im Jahr?“ Pauschal lässt sich diese Frage natürlich nicht beantworten. Die rund 18.000 Fahrer, die für Europas erfolgreichste Taxi-App mytaxi unterwegs sind, wissen es nun aber genau. Denn weltweit haben sie allein im Jahr 2017 insgesamt 440 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das entspricht 11.000 Mal um die Erde oder 600 Mal zum Mond und zurück. Runtergebrochen auf jeden einzelnen Fahrer würde dies rein rechnerisch einer Summe von 24.444 Kilometern entsprechen. Dabei wurden elf Millionen Fahrgäste von A nach B transportiert.

Weltweit freuen sich die Betreiber von mytaxi über einen Touren-Anstieg von 450 Prozent. Auch in Deutschland scheint das Wachstum ungebrochen. „Mit mehr als 50 Prozent Wachstum in unserem stärksten Markt fühlen wir uns darin bestätigt, dass urbane Mobilität in unseren Städten zunehmend digital organisiert wird“, resümiert Alexander Mönch, General Manager mytaxi Deutschland.

Der Service von mytaxi kann übrigens nicht nur in Deutschland genutzt werden. mytaxi wird mittlerweile in zehn weiteren europäischen Ländern angeboten. Durch den Zusammenschluss mit Hailo kamen im letzten Jahr auch Dublin, London und andere Städte in Irland sowie Großbritannien dazu. 2017 übernahm mytaxi zudem 100 Prozent der griechischen App Taxibeat und des rumänischen E-Hailing Anbieters Clever Taxi. Auch 2018 wird mytaxi seinen Expansionskurs fortsetzen und das Produkt in weiteren Städten verfügbar machen.

 

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600 Mal zum Mond und wieder zurück: So viel sind die rund 18.000 mytaxi-Fahrer im Jahr 2017 gefahren.© mytaxi /trdmobil

 

Hamburg: Autobauer ist Partner der Rollstuhlbasketball-WM

 

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Zum Kräftemessen bei der Weltmeisterschaft im Rollstuhlbasketball (WBWC) reisen insgesamt 28 Mannschaften mit rund 600 Teammitgliedern an.
Fotos: © Daimler /TRDmobil

 

(TRD/MID) – Sport verbindet. Ob mit oder ohne Behinderung: Sport macht zudem auch noch Spaß. Fans sprechen schnell von gelebter Inklusion. Und genau diese unterstützt Mercedes-Benz nun. Die Stuttgarter sind offizieller Partner der Weltmeisterschaft im Rollstuhlbasketball (WBWC), die vom 16. bis 26. August 2018 im Hamburger Inselpark ausgetragen wird. Zum Kräftemessen reisen insgesamt 28 Mannschaften mit rund 600 Teammitgliedern an.

„Mercedes-Benz ist eine Marke mit Strahlkraft und der umfangreiche Mobilitätsservice unseres Partners ist im Behindertensport einzigartig. Zugleich lebt Mercedes-Benz die Förderung von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt. Mehr als 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung sind im Unternehmen in Deutschland beschäftigt. Dies treibt auch uns an, mit der WM nachhaltig für Inklusion zu werben“, erklärt WM Geschäftsführer Anthony Kahlfeldt.

Zur Mobilität während der Turniertage stellt der Stuttgarter Autobauer eine Fahrzeugflotte zur Verfügung. So wird es beispielsweise einen VIP-Shuttle-Service mit V Klassen geben. Für den Transport der Rollstühle werden Sprinter-Kastenwagen sorgen.

Nationalspieler und Mercedes-Benz Markenbotschafter Sebastian Magenheim blickt voller Vorfreude auf das bevorstehende Turnier. „Ich freue mich riesig auf Hamburg und die Unterstützung unserer Fans, die immer ein Feuerwerk abbrennen. Dass Mercedes-Benz als Sponsor an den Start geht, ist großartig. Als Markenbotschafter und Fahrer eines optimal auf meine Bedürfnisse abgestimmten GLA kenne ich die Vorzüge dieser Fahrzeuge nur zu gut“.

Nach den Paralympics stellt die WBWC das zweitgrößte Event im Behindertensport dar. Großveranstaltungen im Rollstuhlbasketball haben in Deutschland bereits Tradition. Nach drei Europameisterschaften in der Vergangenheit freut sich nun die Hansestadt Hamburg, Gastgeber der ersten Weltmeisterschaft in Deutschland zu sein.

Einst Autobahn-Geschwindigkeitsrekorde heute Tempolimit und Dieselskepsis

(TRD/MID) Auf der Autobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt wird am 28. Januar 1938 Geschichte geschrieben – und ein fast 80 Jahre geltender Rekord aufgestellt: Rennfahrer Rudolf Caracciola schafft mit dem Mercedes-Benz W 125 eine Spitzengeschwindigkeit von 432,7 km/h. Ein unvorstellbares Tempo – nicht nur für die damalige Zeit.

Geschwindigkeitsrekorde

565 PS leistete der V12-Motor mit 5.577 Kubikzentimeter Hubraum. Die Mercedes-Techniker arbeiteten mit allen Tricks, um das enorm strömungsgünstige Fahrzeug auf Tempo zu bringen. So setzten sie auf eine Motorkühlung mittels Eiswasser, an Bord hatte Caracciola 48 Liter Wasser und fünf Kilo Eis. Zusätzliche Kühlwirkung konnte bei Bedarf auch noch durch Trockeneis erzeugt werden. Dadurch entfiel die Kühlerdurchströmung mit Luft, „die sich in einem deutlich höheren Luftwiderstand des Fahrzeugs bemerkbar gemacht hätte“, so ein Firmensprecher.

 

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Rudolf Caracciola (1901 bis 1959) war einer der erfolgreichen Mercedes-Benz Silberpfeil-Fahrer der 1930er-Jahre.  Fotos: Daimler/TRD

 

In seinen Memoiren erinnerte sich der schnellste Mann der Welt: „Der Wagen liegt herrlich auf der Straße. Ich merke es schon auf der Anlaufstrecke.“ Sein Geschwindigkeitsrekord auf einer öffentlichen Straße im fliegenden Start blieb bis zum 4. November 2017 bestehen. Der aktuelle Rekordhalter ist ein 1.160 PS starker Agera RS von Koenigsegg mit 445,54 km/h.

 

Umfrage: Mehr als die Hälfte will Tempolimit

(TRD/MID) Die deutsche Autobahn ist weltberühmt. Reisegruppen aus vielen Teilen der Welt kommen extra hergeflogen, um mindestens einmal in ihrem Leben schneller als daheim zu fahren. Denn was für deutsche Autofahrer lediglich als Richtgeschwindigkeit gedacht ist, gilt in den meisten Ländern als erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Wobei selbst von Tempo 130 einige Autofahrer in ihrer Heimat nur träumen dürfen. Womit die aktuelle Führerscheingeneration noch groß werden darf, könnte, würde es nach der Mehrheit der Deutschen gehen, aber bald Geschichte sein. Denn laut einer repräsentativen forsa-Umfrage (1.206 Bundesbürger ab 18 Jahren) im Auftrag  eines Direktversicherers, befürworten 52 Prozent der Deutschen ein Tempolimit von eben jenen 130 Kilometern pro Stunde. Unter den Befragten ab 60 Jahren sprechen sich sogar zwei Drittel (65 Prozent) für ein Tempolimit auf der Autobahn aus. Bei den unter 30-Jährigen steht dagegen nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) hinter einer Begrenzung.

 

STVO

Noch ist die weiße 130 blau umrandet. Geht es nach der Mehrheit der Deutschen, soll die Richtgeschwindigkeit in eine Höchstgeschwindigkeit umgewandelt werden.
© StVO /TRD

Auf deutschen Autobahnen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, wenn nichts anderes vorgegeben ist. Eine Überschreitung der Richtgeschwindigkeit zieht grundsätzlich keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich. Was jedoch nicht jeder weiß: „Ist ein Fahrer schneller als 130 Stundenkilometer auf der Autobahn unterwegs und wird er unverschuldet in einen Unfall verwickelt, kann ihn dennoch eine Mithaftung treffen. Die Gerichte gehen in diesen Fällen davon aus, dass der Fahrer sich nicht wie ein Idealfahrer verhalten hat, da dieser nicht schneller als die Richtgeschwindigkeit fährt. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Fahrer nachweisen kann, dass der Unfall auch bei einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern passiert wäre“, sagt der Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof.

 

Sag zum Diesel leise Servus

(TRD/MID) Das Diesel-Barometer fällt und fällt. Mittlerweile stehen 38 Prozent der Autokäufer dem Selbstzünder( gegenüber. 2016 hatte dies auf zehn Prozent weniger Menschen zugetroffen. Das belegen Zahlen des DAT-Reports 2018, der jetzt in Berlin vorgestellt wurde.

Wie das Fachmagazin „kfz-betrieb“ berichtet, sei die Branche noch hoffnungsvoll gewesen, als die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) im April 2017 ihr monatliches Dieselbarometer startete. Das Thema könne bald versachlicht und als Problem rasch wieder vom Tisch sein – so die Spekulation. Doch weit gefehlt: In den folgenden Monaten verloren die Menschen immer weiter die Lust am Selbstzünder. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden 2017 rund 13,2 Prozent weniger Dieselfahrzeuge neu zugelassen. Zum Nachteil der Händler erhöhten sich die Standtage der gebrauchten Selbstzünder, die Restwerte purzelten.

Ein Fünftel der Gebrauchtwagenbesitzer verkaufte ihren Diesel aus Angst vor drohenden Fahrverboten und Wertverlusten. Außerdem hatte sich 2017 fast ein Viertel (23 Prozent) der Neuwagenkäufer von der Diskussion um die Zukunft des Diesels beeinflussen lassen. Bei den Gebrauchtwagenkäufern waren es immerhin noch 15 Prozent.

 

Mit Simulator und Sprachsteuerung mobil in die Zukunft

SEAT Barcelona

– Auf diesem Stand will Seat seine Konzepte für die Mobilität der Zukunft vorstellen.
© Seat/TRDmobil


(TRD/MID) VW-Tochter  Seat stellt auf dem Mobile World Congress im Februar 2018 in Barcelona seine Fortschritte im Bereich Konnektivität vor. Im Fokus steht ein Simulator, der im 360-Grad-Format die Zukunft der Digitalisierung darstellt. Die Benutzer können damit etwa die für sie individuell beste Option für die Fahrt in der Stadt planen. Am Steuer des Simulators ist zu erleben, wie das Fahren in Zukunft aussehen wird. Außerdem zeigen die Spanier den Seat Leon Cristobal, dessen Ausstattung mit zahlreichen Assistenzsystem dabei helfen soll, Unfälle in städtischer Umgebung zu verhindern.

Die Kongressbesucher können auch die Integration der sprachgesteuerten Amazon-Assistentin „Alexa“ im Ateca erleben. Seat ist damit nach eigenen Angaben der erste Automobilhersteller in Europa, der diese Funktion bietet. Eine neue Kooperation lässt Seat noch im Ungewissen: Die Marke werde den Kongress auch dazu nutzen, ihre Partnerschaft mit einem der weltweit beliebtesten Unterhaltungssysteme vorzustellen, heißt es bei der VW-Tochter.

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