Hallo123 und andere unsichere Passwörter

(TRD/CID) Wenn es um das Thema Computer-Sicherheit geht, können Benutzer vieles falsch machen. Die meisten Gefahrenquellen lassen sich durch einfache Regeln abwenden. Aber immer wieder zeigt sich, dass die Wahl der Passwörter äußerst fahrlässig ist. Experten vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) haben 12,9 Millionen E-Mail-Adressen untersucht und die meistgenutzten Passwörter ermittelt. Kein schönes Ergebnis, denn das am häufigsten genutzte Passwort ist laut der Untersuchung „123456“. Mehr oder weniger jedes von Hackern genutzte Tool klappert häufige Passwörter ab und simple, unüberlegte Passphrasen sind das Pendant zum Hausschlüssel, der unter der Türmatte „versteckt“ ist.

 

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er einfache Passwörter wählt, kann binnen kürzester Zeit den Zugriff auf seine Accounts verlieren. © freeGraphicToday / Pixabay.com / CC0 / TRD Technik 

 

 

Beim Anblick der Top-Ten Liste der häufigsten Passwörter der Deutschen läuft es jedem IT-ler eiskalt den Rücken runter: (1) 123456, (2) 123456789, (3) 1234, (4) 12345, (5) 12345678, (6) hallo, (7) passwort, (8) 1234567, (9) 111111, (10) hallo123.

„Wer sein Passwort auf dieser Liste entdeckt, sollte es schnellstmöglich ändern“, sagt HPI-Direktor Christoph Meinel. Leistungsstarke Rechner könnten in kürzester Zeit Millionen von möglichen Passwörtern generieren und mit verschleierten Passwörtern abgleichen. „Passwörter, die maximal aus sechs Zahlen bestehen, können in wenigen Minuten errechnet werden.“ Als sichere Passwörter gelten solche, die aus möglichst vielen Zeichen bestehen und die sich aus Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzen.