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Hacker-Attacken lassen sich abwehren

(TRD/CID) Cyber-Angriffe werden immer perfider. Doch die meisten Attacken gelingen nicht aufgrund ausgereifter Techniken, sondern weil Internet-Nutzer nicht die aktuell verfügbaren Verteidigungs-Methoden anwenden.

Wenn Unternehmen die finanziellen Konsequenzen und die Rufschädigung durch eine groß angelegte Cyber-Attacke vermeiden wollen, müssen sie Investitionen in die Sicherheit eine hohe Priorität einräumen. Im ersten Schritt müsse an die physische Sicherheit gedacht werden, sagen Experten. Die zunehmende Verbreitung von hybriden IT-Technologien bringe neue Sorgen im Datenschutzbereich mit sich. Wenn Daten nicht mehr auf lokalen Servern gespeichert werden, wird die Sicherheit des Rechenzentrums zu einer noch komplexeren Sache.

Zudem ist eine Zusammenarbeit mit externen IT-Sicherheitsberatern hilfreich sowie eine Überwachung der Ausgangsleistung im Rechenzentrum. Wenn der Nutzer den „Normalzustand“ seiner Umgebung kennt, fallen ihm jegliche Abweichungen von diesen Werten sofort auf. Damit lassen sich potenzielle Sicherheitsverletzungen möglichst früh erkennen und Probleme nach einem zuvor festgelegten Reaktionsplan beheben.

Sinnvoll ist auch eine Verwaltung der Gerätekonfigurationen und eine Schulung sämtlicher Endbenutzer. Zusätzliche Sicherheit können Web-Filter gewährleisten. Sobald ein Rechner mit einer sogenannten „Ransomware“ infiziert wurde, kann das gesamte Netzwerk gesperrt werden, und schon obliegt die Sicherheit der Daten der Gnade der Hacker. Um die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios zu reduzieren, sollten IT-Experten regelmäßig Ransomware-Seiten mithilfe von Webfiltern blockieren. Einen zusätzlichen Schutzeffekt kann die Übertragung von Verantwortung an geschulte Mitarbeiter haben.

CyberAttacke

Die Gefahren durch Hacker-Angriffe sind im Netz allgegenwärtig.
© geralt/pixabay.com/TRDdigital

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