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Grippewelle: Arzneikosten steuerlich absetzen

Gesundheitsexperten erwarten, dass die Grippewelle noch einige Wochen andauern wird. Wer von Kopf-, Hals- oder Gliederschmerzen geplagt wird, kann den Gang zum Arzt oftmals nicht vermeiden. Und auch teure Medikamente müssen her. Einziger Lichtblick: Baldige Genesung und ein paar Euro, die vom Finanzamt zurückverlangt werden können.

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Wer Arzneimittal mit Rezept kauft, kann die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzen. – Grippe-Patienten sind oftmals lange Zeit außer Gefecht. © MCG/ TRD Gesundheit.

(TRD/MP) Heilmittel dürfen bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen aufgeführt werden. Darauf weist die Lohnsteuerhilfe Bayern hin. Voraussetzungen: Eine Belastungsgrenze ist durch die verursachten Kosten erreicht, die sich nach dem Einkommen, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder richtet, und die Medikamente wurden von einem Arzt oder Heilpraktiker per Rezept verordnet.
Denn gemäß dem § 64 Abs. 1 Nr. 1 der Einkommensteuerdurchführungsverordnung (EStDV) dürfen nur Aufwendungen, für die eine ärztliche Verordnung vorliegt, anerkannt werden. Das gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Auch Fahrtkosten zum Arzt, Arztgebühren, die von der Kasse nicht übernommen werden, oder Zuzahlungen für Medikamente können Steuerzahler geltend machen.