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Gefahren-App für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe versendet an die Nutzer Warnmeldungen

(CID/TRD) Die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten App) informiert Bürger in Deutschland in Notfallsituationen schnell mit dem nötigen Wissen. Die Anwenderzahl steigt und entsprechend soll auch die Abdeckung verbessert werden.
WarnAPP

Die kostenlose Gefahren-App NINA gibt es für iOS und Android.
© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK/ TRD Nachrichten

„Ob es sich um ein Unwetter, eine Kampfmittelräumung oder eine Lebensmittelerpressung handelte – in mehr als 400 Fällen haben Leitstellen oder Lagezentren des Bevölkerungsschutzes 2016/2017 über unser Modulares Warnsystem (MoWaS), Warnmeldungen an die Nutzerinnen und Nutzer von NINA versendet“, kommentiert Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).2,2 Millionen Menschen nutzen bisher die kostenlose App. Künftig sollen 350 Lagezentren, Leitstellen und Behörden bis auf die Ebene der unteren Katastrophenschutzbehörden ihre Katastrophenwarnungen an die Rundfunkanstalten und direkt an die Warn-App NINA senden. Das soll ein flächendeckendes Warnsystem gewährleisten. „Neben spektakulären Warnungen, die über unsere App durch die jeweiligen zuständigen Behörden vor Ort versendet wurden, wie beim Lebensmittelerpressungsfall aus Baden-Württemberg, zählen dazu die Warnung vor Unwetterfolgen, wie Sturzfluten und Hochwasser“. sagt Unger.