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Gedämmte Häuser für die Umwelt und für den Geldbeutel

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Alte, unsanierte Gebäude haben schlechte Werte im Energiehaushalt und im Klimaschutz. Foto: LBS West/wid-energie7TRD

(TRD/wid-energie)  Wärmedämmung für Häuser ist eine wirksame Maßnahme um Energie zu sparen und den Klimaschutz zu fördern. Das befindet das Umweltbundesamt mit seiner März-Ausgabe vom „Hintergrundpapier Wärmedämmung“. „Der schnellste und einfachste Weg, um das Klima zu schützen, ist Energiesparen. Nicht verbrauchte Energie verursacht keine Emissionen – und kostet, nach anfänglicher Investition, auch kein Geld“, so die Autoren der Hintergrundpapiers.

Heizung und Warmwasser verbrauchen mit rund 80 Prozent mit Abstand den größten Anteil der Energie. Darunter leidet auch das Klima, da Heizungsanlagen in privaten Haushalten rund 60 Prozent des CO2-Ausstoßes verursachen. Eine energetische Sanierung mit Fassadendämmung kann den Primärenergiebedarf um bis zu 90 Prozent senken. Das spart nicht nur Heizkosten und Energie, sondern schont auch die Umwelt, da weniger CO2 ausgestoßen wird.

Die richtige Umsetzung einer solchen Sanierung erfordert professionelle Planung und Beratung. Bei einem schlechten Ausgangszustand des Gebäudes rechnet sich die Dämmung umso stärker. Die unterschiedlichen Dämmstoffe lohnen sich laut Energieexperten auch deshalb, weil alle Materialien in ihrem Lebenszyklus deutlich mehr Energie sparen als ihre Herstellung benötigt.

 

Foto: Titel condesign / pixabay.com / CC0